Im Rahmen der Zürcher Woche der Religionen gastiert im Gemeindehaus der reformierten Johanneskirche die Ausstellung «ROJDA», die das jesidische Leben vor, während und nach dem Genozid 2014 beleuchtet und gleichzeitig Einblicke in jesidische Religion und Kultur vermittelt.
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Die Parlamentswahl in Israel rückt die politische Zukunft der Region erneut ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Wie leben palästinensische Christinnen und Christen in dieser angespannten Situation? Bei einer Begegnung in der Pfarrei St. Theresia berichteten Daoud und Jihan Nassar aus Bethlehem von ihrem Engagement für Frieden und Gerechtigkeit. Mit dem Projekt «Zelt der Völker» setzt ihre Familie ein Zeichen gegen Hass und für ein friedliches Zusammenleben.
Musik ist eine universelle Sprache. Sie berührt tief. Sie verbindet, wird zum Gebet und Hoffnungsträger. Zwei Konzerte mit Richard Octaviano Kogima, Dirigent, musikalischer Leiter, Pianist und Musiker in der Pfarrei St. Benignus, machen die Verbindung von Musik, Spiritualität und Gemeinschaft in der Katholischen Kirche in Pfäffikon spürbar.
Mit dem geforderten Verbot von Kopftüchern an Zürcher Schulen ist der Kulturkampf um religiöse Symbole neu entfacht. Wir rühmen zwar offiziell die Religionsfreiheit in unserer liberalen Gesellschaft, aber die Akzeptanz der Religionsvielfalt nimmt immer weiter ab. Dieser Gastkommentar erinnert an eine vergessene Perspektive.
Das Bistum Chur hat sich ein neues Leitbild gegeben. Judith Weber, Verantwortliche für Pastoral im Generalvikariat Zürich-Glarus, stellt es vor.
Im Oktober kommen zwei Filme ins Kino, die sich auf sehr unterschiedliche Weise mit Demenz und Alzheimer auseinandersetzen. Zusammen mit dem Buch «Ich bin doch da» aus der Reihe Zürcher Zeitzeichen laden sie dazu ein, genauer hinzusehen: auf Menschen, deren Erinnerungen verblassen – und die dennoch ganz da sind.
In einem eindringlichen Brief fordert Bischof Joseph-Maria Bonnemain Verantwortliche in Pfarreien, Kirchgemeinden, Missionen und kirchlichen Strukturen auf, mehr Zusammenarbeit zu pflegen und das Gärtlidenken zu überwinden. Für ihn ist ein ekklesiologischer Wandel unumgänglich - eine Herausforderung für das Duale System.
Mit Humor und spitzer Zunge hielt Entertainer, Produzent und Gemeindepräsident von St. Moritz, Christian Jott Jenny, in seiner Festrede zum zehnten Filmpreis der Zürcher Kirchen ein Plädoyer für Storytelling und nahm die Rolle der Kirche in einer sich verändernden Welt in den Fokus. Hier können Sie die fulminante Festrede im Video nachschauen.
2026 haben Katholische und Reformierte Kirche Zürich gleich zwei Mal «Ja» gesagt. Nach der JOSY im Januar sind wir nun im Oktober erneut mit einem ökumenischen Stand vertreten, diesmal an der TrauDich! Zürich.
Die Feier zum 800. Todestag von Franziskus von Assisi verwandelte das Zürcher Grossmünster am Sonntag, 4. Oktober, in einen Raum für Frieden, Schöpfung und Spiritualität. Und des ökumenischen Miteinanders der Konfessionen: Auch Bischof Bonnemain feierte in der Wirkungsstätte des Zürcher Reformators Zwingli mit.