An diesem Wochenende feiern wir den ersten Advent. Die eigentliche Tradition des Wartens, der Vorbereitung und des Besinnens ist mittlerweile oft ein wenig in Vergessenheit geraten. Was bedeutet diese besondere Zeit für unsere Kolleginnen und Kollegen im Kanton Zürich? Unsere Social Media Adventsserie beleuchtet verschiedene Aspekte dieser lichtvollen, ruhigen Zeit.
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Gleich zum Anfang der Woche wurde es laut im Kanton und in der ganzen Schweiz. Ein Artikel der Südostschweiz über den Missbrauchsverdachtsfall in Müstair erregte die Gemüter. Bis zum heutigen Black Friday, ebenfalls ein lauter Tag, der Wellen schlägt, ist es nicht ganz ruhig geworden. Laut wird es auch bleiben, denke ich, bis es einen wirklichen Wandel gibt und die Kirche das Thema Missbrauch wahrhaftig transparent und ehrlich aufarbeitet.
Die grosse Mehrheit aller islamischen Gemeinschaften im Kanton Zürich hat sich vor 30 Jahren im Dachverband «Islamische Organisationen im Kanton Zürich» (VIOZ) zusammengeschlossen - ein Meilenstein für muslimisches Leben bei uns. Synodalratspräsident Raphael gratuliert.
An einer Feier zeigt sich der jüdisch-katholische Dialog lebendig. Anlass war der 60. Jahrestag der Konzilserklärung «Nostra Aetate». Die Gastgeber überraschten schliesslich mit einer Erklärung.
Es gibt sie also noch, unsere Bischöfe. Nach einer langen Zeit der Totenstille meldeten sie sich diese Woche wieder geeint zu Wort. Und zwar direkt zum absoluten Kernthema des katholischen Glaubens: Dem Liebesleben seiner Verkünderinnen und Verkünder.
Montag, 17. November, entschied die Synode der reformierten Landeskirche, die Vereinigung islamischer Organisationen Zürich (VIOZ) zu unterstützen. Auch andere Religionsgemeinschaften erhalten Gelder. Bereits vor zwei Wochen fällte die katholische Synode einen analogen Entscheid. Synodalratspräsident Raphael Meyer ist erleichtert und froh über das klare Signal für interreligiöse Zusammenarbeit und gegen Ausgrenzung.
Ich musste schmunzeln, als mir diese Woche ein Flyer in die Hand gedrückt wurde – darauf ein Bild von Bischof Joseph Maria Bonnemain. Besser gesagt: eine Karikatur von ihm. Er wirkt darauf sehr freundlich, sehr milde, sehr nahbar. Das Bild ist mit einem ansteckenden Augenzwinkern gemalt. Es zeigt ihn als das, was er ist: auch nur ein Mensch.
Nach fünf Jahren verlässt Vikar Martin Stewen die Exekutive der Körperschaft. Ab März wird er Geschäftsführer des ökumenischen Weiterbildungsprogramms für Seelsorgende.
Gestern, Donnerstag, 6. November, hat das Parlament der Katholischen Kirche im Kanton Zürich entschieden, den nicht anerkannten Religionsgemeinschaften für eine Übergangszeit bis und mit 2031 Gelder von maximal einer Million Franken jährlich zur Verfügung zu stellen. Über die Vergabe wird gemeinsam mit der Direktion für Justiz entschieden.
Wie möchte ich einmal sterben? Diese Frage berührt zutiefst. Und sie betrifft uns alle. Am kommenden Montagabend lädt die Spital- und Klinikseelsorge der Katholischen Kirche im Kanton Zürich in Kooperation mit der Paulus Akademie zu einem Podiumsgespräch zum Thema «Wie will ich einmal sterben? – Nachdenken über ein würdevolles Lebensende» ein.