Diesen Samstag findet die Zürcher Wallfahrt nach Einsiedeln statt. Im Hintergrund organisiert Seelsorgerat-Mitglied Daniela Federer den Anlass bereits zum vierten Mal. Die 46-Jährige arbeitet freiberuflich als Floristin und Tagesmutter, wohnt in Dietikon, und erzählt im Interview, was sie an der Wallfahrt am meisten schätzt.
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Die Flucht liegt 35 Jahre zurück – und doch: Wenn Antony Winslows von den bewegenden Momenten erzählt, die sein Leben veränderten, dann scheint alles erst gestern geschehen zu sein. Heute arbeitet er als Dolmetscher und ist stolzer Vater zweier erwachsener Kinder. Und ganz in der Schweiz angekommen. Seine Dankbarkeit gehört einem Pfarrer, dem er nun ein Buch gewidmet hat.
Draussen glüht die Luft. Gleissendes Sonnenlicht verwandelt nicht nur Zürich in einen Backofen. Drinnen sitzen wir im Dunkeln und versuchen, uns mit Ventilatoren und viel Flüssigkeit ein wenig Kühlung zu verschaffen. Auch im übertragenen Sinne wurden in der Kirche diese Woche an einigen Stellen die Schotten dicht gemacht, während wir uns an anderen für nachhaltige Wege öffnen.
Seit 22 Jahren gehört der ökumenische Pride-Gottesdienst zur Zürich Pride. Während am Samstag tausende Menschen an der Demo teilnahmen, versammelten sich Sonntag, 21. Juni, rund 100 Personen zum gemeinsamen Feiern und Beten. Die katholische Theologin Susanne Hirsch (60) ist von Anfang an immer dabei. Sie erzählt, weshalb dieser Gottesdienst für sie als Lesbe mehr ist als ein symbolisches Zeichen.
Der kantonale Seelsorgerat und das Generalvikariat laden alle Zürcher Katholikinnen und Katholiken diesen Samstag, 4. Juli, zur traditionellen Wallfahrt nach Einsiedeln ein. Das Wetter sollte mitspielen, die Prognosen stehen auf Sonnenschein. Das diesjährige Motto lautet «Hören-Handeln-Hoffen», so wie jenes des Bistumsjahres. Mit dem Rail Bon (siehe Flyer) erhält man eine Ermässigung für das SBB-Ticket nach Einsiedeln.
An der Synodensitzung der Katholischen Körperschaft vom 18. Juni standen Zahlen und verschiedene Berichte über die Tätigkeiten im vergangenen Jahr im Fokus. Viel zu reden gab der Finanzierungsantrag für die Freien Katholischen Schulen Zürich (FKSZ).
Egal wohin es geht, im Moment hört man vor allem eines: «Puh, ist das heiss.» Ganz besonders im vollgestopften ÖV, weil wieder ein Zug, Bus oder Tram ausgefallen ist. Da empfiehlt es sich, die Augen zu schliessen, an Meeresrauschen, einen frischen Wind oder einen blauen Bergsee zu denken.
Unter dem Motto «miteinander – füreinander» fährt die Katholische Kirche im Kanton Zürich eine Reputationskampagne. Sie will das Engagement der Kirche im sozialen Bereich ins Licht der Öffentlichkeit rücken. Dies mit Plakaten, einem Imagefilm, Turmbeflaggungen und starker Präsenz in den Sozialen Medien.
Hervorragende Abschlussarbeiten von Studierenden im ethischen Bereich gehören ausgezeichnet. Deshalb vergibt die Katholische Kirche im Kanton Zürich jährlich den Ethikpreis. Die Themen 2025 reichen weit, befassen sich mit der moralischen Legitimität von Transplantationen, Sternenkindern, Rassismus in der Geburtshilfe und einer künstlerischen Aufarbeitung zum Thema «Wastoscene».
Die Aktion «Beim Namen nennen» findet auch in diesem Jahr rund um den Flüchtlingssonntag im Juni statt. In der Stadt Zürich bei der Citykirche Offener St. Jakob ist die Installation vom 20. Juni – 4. Juli zu sehen. Die einzelnen Namensstreifen stehen für Menschen, welche auf ihrem Weg nach Europa ums Leben gekommen sind.