Im Pride Month Juni geht es bunt zu und her. Zahlreiche Veranstaltungen der Zurich Pride sorgen für Sichtbarkeit der queeren Gemeinschaft und ihrer Vielfalt. Mit dabei sind auch religiöse Gemeinschaften, die sonst eher traditionell auftreten. Darunter reformierte und katholische Kirche sowie die jüdisch-liberale Gemeinde mit Queers gegen Antisemitismus, die gleich vier Happenings organisieren.
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Drei Themen haben mich diese Woche beschäftigt: Ein Missbrauchsfall, die Reise von Papst Leo XIV. nach Spanien und die Erinnerung an unseren Bistumstag im Hauptbahnhof Zürich. Und über allem die Frage, wie wir Kirche sein wollen: in einer festlichen geschwisterlichen Atmosphäre.
Der Bistumstag ist Vergangenheit. Was bleibt, sind unvergessliche Erinnerungen und ein paar ikonische Bilder: die volle Zürcher Bahhofshalle beim Gottesdienst mit Bischof Bonnemain, der scheinbar endlose Einzug der 140 «Minis», das rege Treiben an den Ständen, das bunte Bühnenprogramm. Hier nun eine Würdigung der Gesichter hinter der Linse, die diese Bilder festgehalten haben.
Der katholische Seelsorger und Theologe Thomas Münch feierte am Samstag seinen Abschiedsgottesdienst in der ökumenischen Predigerkirche. Rund 37 Jahre war er in verschiedenen Funktionen für die katholische Kirche der Stadt Zürich tätig. Zum Abschied blickt er in die Zukunft.
Unter dem Motto «miteinander – füreinander» fährt die Katholische Kirche im Kanton Zürich eine Reputationskampagne. Sie will das Engagement der Kirche im sozialen Bereich ins Licht der Öffentlichkeit rücken. Dies mit Plakaten, einem Imagefilm, Turmbeflaggungen und starker Präsenz in den Sozialen Medien.
Über ein Jahr war der Bistumstag in Planung: Zahlreiche Stunden haben sich das OK, verschiedenste Akteure, Dienststellen und Pfarreien mit dem Programm, den Ständen, dem Gottesdienst auseinandergesetzt. Mit dem Glockengeläut im Grossmünster am Sonntagabend, 31. Mai, ist er jetzt vorbei, der Bistumstag – er wird allen aber noch lange in Erinnerung bleiben.
Nach ihrer Flucht will Ella Ostapchuk nicht in traumatischen Erfahrungen stecken bleiben. Wie der Ausdruck mit Farben und Formen seine therapeutische Kraft entfaltet.
Passend zum «Pride Month» Juni sind auch die Themen unseres aktuellen Newsletters bunt wie der Regenbogen. Nicht jedes davon mag so heiss diskutiert sein wie die Homosexualität in der Katholischen Kirche, doch alle haben uns diese Woche auf die ein oder andere Weise bewegt.
Der umfassende Jahresbericht der Katholischen Kirche im Kanton Zürich ist erschienen und kann kostenlos bestellt werden.
Der 19-jährige Urdorfer Roberto Bosco übernimmt am Bistumstag vom Sonntag eine Herkulesaufgabe: Er betreut zusammen mit der Jugendseelsorge rund 140 Jugendliche im Gottesdienst am Zürcher Hauptbahnhof. Im Interview erzählt er von den grössten Herausforderungen und warum der Kirchendienst ihm heute noch die Seele bereichert.