Gross geträumt haben die Katholische und die Reformierte Kirche im Kanton Zürich, als sie 2017 gemeinsam den Filmpreis ins Leben riefen. In diesem Jahr wird der Preis, der das Filmschaffen und den Dialog zwischen Religionen und Kulturen fördern soll, bereits zum zehnten Mal im Rahmen des Zurich Film Festival verliehen.
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Befohlen wurde der «Dank-, Buss- und Bettag» vom jungen Bundesstaat als Versöhnungsakt zwischen reformierten und katholischen Kantonen nach dem Sonderbundskrieg. Wie kann dieses Erbe heute in einer multireligiösen und säkularen Gesellschaft fruchtbar sein? Darüber diskutierten Religionsgemeinschaften mit Regierungsrätin Jacqueline Fehr.
In vielen Ländern Europas wird erbittert über die Ausweitung von Sterbehilfe diskutiert. Auch bei uns steht im September eine Abstimmung zur Zulassung assistierter Suizide in Zürcher Akutspitälern an. Die katholische Spitalseelsorge hat dazu ein Positionspapier erarbeitet. Sie respektiert die Autonomie der Patienten, stellt aber wichtige Fragen, die in der Debatte meist untergehen.
Über 100 Interessierte haben sich mit der Frage beschäftigt, wie Kirche sich weiterentwickeln kann. Den Auftakt machte Prof. Bernhard Spielberg mit Impulsen, die zum Weiterdenken anregten. In fünf Workshops konnten die Teilnehmenden einzelne Themenfelder vertiefen. Bereits sind zwei Folgetagungen geplant.
Bevor der Herbst Einzug hält, taucht eine gross angelegte Blumeninszenierung den Kirchenraum im Kloster Kappel in eine einzigartige, naturverbundene Atmosphäre. Vom 25. September bis Erntedank laden Blumen, Bäume, Sträucher und Ernteprodukte zu einem Ausflug nach Kappel am Albis ein.
Silke Weinig (56) und Igor Lukenda (52) sind zwei von acht Seelsorgerinnen und Seelsorgern, die am Samstag ihre Missio erhalten. Sie übernehmen damit einen kirchlichen Auftrag – und bringen etwas mit, das sich nicht studieren lässt: die Erfahrung, selbst durch schwierige Zeiten gegangen zu sein.
Der Verein Caritas Zürich feierte dieser Tage sein 100jähriges Jubiläum. 100 Jahre Wirken von Caritas hat sehr vielen Menschen in unserem Kanton eine Linderung von materieller und sozialer Armut ermöglicht.
Die Fachstelle bei Arbeitslosigkeit (DFA) feiert ihr fünfzigstes Jubiläum. Zum Jubiläum blicken wir mit dem Grusswort von Kirchenrat und Präsident der Steuergruppe DFA, Dominik Zehnder, zurück auf fünf Jahrzehnte, in denen die DFA Menschen in beruflichen Krisen begleitet, beraten und unterstützt hat.
Die Geschichte der Zürcher Stadtheiligen Felix, Regula und Exuperantius gilt oft als rein lokale Legende. Doch die moderne Geschichtsvermittlung und interkulturelle Prozessionen beleuchten ganz andere Aspekte: Die Patrone waren die ersten dokumentierten Migranten der Stadt, und ihre echten Reliquien liegen gar nicht (nur) in Zürich.
Die Welt wandelt sich rasant. Wie kann Diakonie unter diesen Veränderungen ihrem Auftrag gerecht werden? Wie lassen sich Handlungsspielräume ausleuchten und erweitern? Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigen sich die Teilnehmenden am Diakonieforum vom 10. September in der Zürcher Paulus Akademie. Mitinitiator Harald Podzuweit von Caritas Zürich erklärt, warum es diesen Pilot braucht.