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Sonne über den Wolken

Informationsbeauftragte
Saskia Richter

Schwerpunkte: Online-Kommunikation und Soziale Medien, Event-Management

Saskia Richter
Die Welt wankt. Gefühlt mit jedem Tag mehr, da immer und immer wieder eine neue Last hinzukommt. Auch wenn wir weinen, toben oder einfach nur ohnmächtig verharren möchten, weil an die Sonne über der Wolkendecke zu glauben schwer ist, es ist wichtig, dass wir zur Ruhe kommen und uns an Licht und Wärme erinnern.
16. Januar 2026

Kirche ist mehr als nur Sonntagsgottesdienst und klar geregelte Liturgie. Kirche ist eine Gemeinschaft, die tragen soll und sich für das Wohl der Menschen einsetzt. Eine Gemeinschaft, die nicht nur an den wichtigen Wendepunkten im Leben für alle da sein sollte. Heutzutage ist Kirche jedoch vielerorts und bei den meisten in den Hintergrund gerückt. Die Kirche St. Katharina in Affoltern möchte das ändern und mit der Umbenennung der Haltestelle vor ihrer Tür für mehr Sichtbarkeit sorgen.

Statt «Einfangstrasse» möchte die Kirchgemeinde die Haltestelle neu in «Kirche St. Katharina» umbenennen lassen. Doch nicht bei allen in Affoltern sorgt das Anliegen für Freude. Ob die Umbenennung letztendlich stattfindet, wird noch entschieden. Neben der VBZ muss auch das Bundesamt für Verkehr einem Gesuch zustimmen.

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 Laut der Online-Enzyklopädie Wikipedia ist das Jenseits  seit dem Beginn der Moderne im Deutschen ein geläufiger Begriff zur Bezeichnung einer anderen Wirklichkeit». Tatsächlich lässt es sich auch im jenseits im Viadukt voll und ganz in eine andere Welt abtauchen. Im Herzen des lebhaften Zürichs bieten die Räume in den Viaduktbögen eine Oase der Ruhe. Wenn es draussen kalt und grau ist, geht es drinnen warm und gesellig zu und her.

Das Januarprogramm lässt garantiert jeden und jede zur Ruhe kommen, ob beim wöchentlichen Montagsyoga, bei der My-secred-garden-Meditation oder einfach nur bei einem Getränk im Kafi. Wem das zu viel Ruhe ist, der kann sich beim Ecstatic Dance mit live Cellomusik körperlich auspowern.

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Wo wir gerade bei Musik sind. Unser Kollege Stefan Gottfried, Leiter des Synodensekretariats, bestreitet heute Abend in Maria Lourdes in Seebach mit seinem Bruder Daniel und weiteren Musikern und Musikerinnen ein besonderes musikalisches Fest. In diesem Konzert mit Orgel und Saxophon prallen packende Tänze, energievolle Märsche und atemberaubende Virtuosität aufeinander. Ein musikalisches Fest voller Lebensfreude, die uns allen gerade guttut.

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Gut tut es auch zu sehen, wie engagiert und voller Energie die Kirchgemeinde Uster mit den Pfarreien Greifensee, Uster und Volketswil unterwegs ist. Unter anderem auch in den Bereichen Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Umweltmanagement. Dafür hat die Kirchgemeinde jetzt die Rezertifizierung des Umweltmanagement-Labels «Grüner Güggel» erhalten.

Dabei beweisen sie, das nachhaltiges Handeln keinesfalls stressig oder langweilig ist, sondern richtig Spass machen kann. Das zeigte sich ganz deutlich beim von der Pfarrei Greifensee veranstalteten «Balfolk-Event» am Klima-Ball, bei dem Freude und Gemeinschaft im Vordergrund standen. Wenn viele eine gemeinsame Stossrichtung haben und in Bewegung kommen, lässt sich einiges verändern.

Wir gratulieren der Kirchgemeinde von Herzen zur erneuten Honorierung ihres Engagements mit dem «Grünen Güggel».

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Seit dieser Woche ist es offiziell, unser Bischof bekommt einen Weihbischof. Dieser soll Joseph Maria Bonnemain entlasten und unterstützen. Das sagte auch das Kirchenvolk bei einer Umfrage im Frühling, bei der abgefragt wurde, wie die Menschen im Bistum zum Thema Weihbischof stehen.

Die Mehrheit sprach sich damals für einen oder sogar zwei Weihbischöfe aus. Was das für Zürich genau bedeutet, wird man erst sehen. Klar ist jedoch, dass die Auswahl der drei Kandidaten durch den Bischof und die definitive Ernennung durch den Papst erfolgt.

Schön wäre es, wenn auch das Kirchenvolk zur Auswahl etwas zu sagen hätte und nicht nur Rom entscheiden würde. Das wäre ein glaubwürdiger Schritt hin zu einer wirklich synodalen Kirche.

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Auch am Ende geht es noch einmal ums Feiern. Und zwar um die Hochzeitsfeier, bei welcher der Beginn eines gemeinsamen Lebens feierlich zelebriert wird. Am Wochenende sind wir zusammen mit unseren reformierten Kolleginnen und Kollegen auf der Hochzeitsmesse im Kongresszentrum Zürich anzutreffen. Und das bereits zum 25. Mal, wir feiern also in diesem Jahr quasi unsere Silberhochzeit.

Sie sind recht herzlich eingeladen vorbeizukommen und mit uns die Gemeinschaft der Ehe zu feiern, oder sich ganz einfach durch die Atmosphäre vor Ort inspirieren zu lassen.

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In diesem Sinne, vergessen wir die Sonne über den Wolken nicht und schätzen wir das Leben.

Ihre Saskia Richter

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Der Inhalt dieses Newsletters gibt die persönliche Meinung des Autors oder der Autorin wieder. Diese muss nicht in jedem Fall der Meinung der Katholischen Kirche im Kanton Zürich entsprechen.

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