Kirche aktuell

DieDaDü (Dienen Danken Dürfen) - ist vorbei

Das Dienen, das Danken und das Dürfen der Vorfahrinnen ist den Frauen von heute fremd geworden. Der Frauenbund blickte an seiner Jubiläumsveranstaltung auf 100 Jahre Geschichte - und schaute mit neuem Schwung in die Zukunft.
20. Juni 2019 / Katholische Kirche im Kanton Zürich

Rund 150 Frauen trafen sich Mitte Juni zur 100. Delegiertenversammlung des Katholischen Frauenbundes in der Pfarrei Herz-Jesu - nur einige Tage, nachdem viele von ihnen beim Frauen*Streik in Zürich mit dem pinken Punkt erkennbar aufgetreten waren. 

Stadtpräsidentin Corine Mauch eröffnete als Ehrengast die Versammlung und trat selbstbewusst ja fast euphorisch ans Rednerpult und berichtet von ihren Begegnung mit Frauen jeden Alters beim Frauenstreiktag am 14. Juni. "Auch das Motto der Kirchenfrauen ` Gleichberechtigung. Punkt. Amen`  mit dem pinken Punkt ist grossartig", so die Politikerin, die den Sticker der Kirchenfrauen ganz selbstverständlich am Blazer trug. "Wir müssen uns als Frauen nicht nur sichtbar sondern auch hörbar machen." 

KFB_100_DV_4380.JPG

Amanda Ehrler als Präsidenten des Frauenbundes führte routiniert durch die Sitzung, bei der zunächst auch verschiedene Geschäfte behandelt wurden. Die delegierten Frauen wählten mit Carmela Meier, Zürich und Angelika Hecht, Winterthur zwei neue Vorstandsmitglieder, nahmen Rechnung und Jahresbericht ab. 

Erst danach feierten alle Gäste - unter ihnen auch die ehemalige Nationalrätin Barbara Schmid-Federer und der Caritas-Zürich Direktor Max Elmiger - das Jubiläum. Thema der Gespräche war oft der gerade zurückliegende Frauenstreiktag und die Erfahrungen der Kirchenfrauen*, die an diesem Tag ebenfalls auf ihre Anliegen aufmerksam gemacht hatten. 

 

Slider

 

 

 

"Ihr Verband schaut auf hundert Jahre zurück. In diesen hundert Jahren haben sich Generationen von Frauen für ihre Mitmenschen engagiert, mit Herz und Verstand. Lange haben sie nur jenen Platz ausgefüllt, den ihnen die Gesellschaft gelassen hat. Heute ist das Feld für Frauen - fast - ganz offen. Es liegt an uns Frauen, das Feld zu beackern und jene Bereiche zu öffnen, die uns noch verschlossen sind." (Corine Mauch, Stadtpräsidentin) 

Bild

Die ehemalige Nationalrätin Barbara Schmid Federer, Corine Mauch und Franziska Driessen-Reding, Synodalratspräsidentin

Bild

Der Vorstand des KFB

Bild

Franziska Driessen-Reding im Gespräch mit einer Delegierten des Frauenbundes

Bild

Amanda Ehrler, KFB-Präsidentin, überreichte Corine Mauch ein Rosenbad als Geschenk

Bild

Abstimmung mit dem pinken "Gleichberechtigung. Punkt. Amen"

Bild

Franziska Driessen-Reding begrüsste die anwesenden Frauen.

Bild

Felix Caduff als Vertreter der Synode kam auch zum Anlass

Bild

Plenum mit dem KFB-Fächer

Kommentare
Neuen Kommentar hinzufügen

Sie können einen Kommentar abgeben, indem Sie das unten stehende Formular ausfüllen. Nur Text. Web- und E-Mail-Adressen werden in anklickbare Links umgewandelt. Kommentare werden moderiert.

Frage: 3 * 4 ?
Ergebnis:

Kommentare anzeigen

Das könnte Sie auch interessieren