Kirche aktuell

Zum Weltaidstag am 1. Dezember 30 Jahre Seelsorge für HIV-Aidsbetroffene

Auch in ihrem Jubiläumsjahr sorgt die hiv-Aidsseelsorge am Weltaidstag vom 1. Dezember in der Öffentlichkeit für Aufmerksamkeit und wirbt für Solidarität mit HIV und AIDS betroffenen Menschen. Zusätzlich zum traditionellen Fackelumzug informiert ein Stand am Helmhaus die Passantinnen und Passanten.
01. Dezember 2020 Katholische Kirche im Kanton Zürich

Vor 30 Jahren bedeutete die Diagnose Aids/HIV meist ein Todesurteil. Seither bietet die Katholische Kirche im Kanton Zürich Betroffenen Unterstützung an. Doch obwohl die Krankheit heute nicht mehr tödlich ist, berichten HIV-Betroffene nach wie vor von Diskriminierung und Stigmatisierung im Alltag. Vorurteile führen noch immer zu Ausgrenzung und Ablehnung von HIV- und Aids-Betroffenen. Zudem droht den Langzeitbetroffenen die Armutsfalle, da schon die erste Diagnose eine IV-Rente bedeutete. Bruno Willi, Stellenleiter der hiv-Aidsseelsorge, erklärt:

«Den Langezeitbetroffenen, die zwischen 50 und 60 Jahren alt sind, droht Armut, da die IV-Rente für sie immer häufiger in Frage gestellt wird. Neben dem gesellschaftlichen Abstieg folgt für viele jetzt der finanzielle Abstieg.»

Folgendes Programm ist vorgesehen:

  • 17 Uhr Standaktion Wasserkirche/Helmhaus (Halle)
  • 18 Uhr Besammlung zum Fackelumzug Wasserkirche (Helmhaus)
  • 19.15 Uhr SINNLICH – TIEF – BERÜHRT (nur online!): Tango-Performance, Live-Musik und Lichtinstallation in der Wasserkirche

Mit Livestream auf www.hiv-aidsseelsorge.ch und Aidshilfe Schweiz (AHS) www.aids.ch

 

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