Jubiläum Filmpreis Ein Jahrzehnt, das zusammenschweisst
Seit der Geburt des Filmpreises im Jahr 2017 setzen die beiden grossen Landeskirchen grosse Hoffnungen in das gemeinsame Projekt, dass seit Beginn in Zusammenarbeit mit dem Zurich Film Festival durchgeführt wird.
Der Platz der Kirchen auf dieser Welt ist nicht mehr gottgegeben. Auch die Kirchen müssen sich der Frage stellen: Wer bin ich? Warum mache ich das? Was ich mache und für wen genau? (Christian Jott Jenny)
Neben der ökumenischen Zusammenarbeit war es der Reformierten und der Katholischen Kirche im Kanton Zürich ein Anliegen, die Sichtbarkeit der Kirchen und ihrem Engagement für Gesellschaft und Kultur zu stärken. Vor zehn Jahren wurde deshalb der Filmpreis mit dem ZFF als Partner ins Leben gerufen.
Storytelling hat in den Kirchen Geschichte
«Dabei ist ein Filmpreis», wie Christian Jott Jenny in seiner Festrede sagte, «nur eine neue Form von etwas, das schon Jahrhunderte älter ist und das Kirchen schon sehr lange pflegen und das sehr vieles hervorgebracht hat». Bereits seit Anbeginn wusste vor allem die katholische Kirche, dass sich mit Storytelling und Bildern, sprich Kunst, Geschichten am besten erzählen lassen.
Auch die Kirchenratspräsidentin Esther Straub konnte dies in ihrem Grusswort mit der Anekdote bestätigen, dass ihr Sohn im Kleinkindalter am besten mit der Geschichte des «Anegnaglete», sprich der Erzählung von der Kreuzigung Jesu für Kinder, einschlafen konnte.
Momente und Bilder voller Emotionen
Der Jubiläumsanlass des Filmpreises war ein emotionaler Abend. Zum einen berührte der Gewinnerfilm «Colors of White Rock» mit einfühlsamen Bildern und einer bewegenden Geschichte. Zum anderen stellt die Verleihung des Filmpreises für das eingespielte Juryteam stets das Ende einer besonderen Zeit dar, in der die fünf Mitglieder bei intensiven Gesprächen und vielen gemeinsamen Erlebnissen jeweils enger zusammenwachsen.
Ich bin froh, dass Kirchen nicht mehr wie früher diktieren, was richtig und falsch ist, sondern, dass sie eine Sichtweise anbieten. Es heisst nicht mehr: Das ist ein schlechter Film, der gehört verboten, sondern «Das ist ein besonders guter Film, der gehört geschaut». (Christian Jott Jenny)
Ein eingespieltes Team, die Filmpreisjury mit Marie-Therese Mäder, Brigitta Rotach, Andrea Marco Bianca, Sophia Rubischung und Tobias Grimbacher. Foto: Aniela Lea Schafroth
Ein eingespieltes Team, die Filmpreisjury mit Marie-Therese Mäder, Brigitta Rotach, Andrea Marco Bianca, Sophia Rubischung und Tobias Grimbacher. Foto: Aniela Lea Schafroth
Reta Guetg, Direktorin und Co-Ownerin des ZFF, dankte den Kirchen für die langjährige gute Zusammenarbeit. Foto: Aniela Lea Schafroth
Reta Guetg, Direktorin und Co-Ownerin des ZFF, dankte den Kirchen für die langjährige gute Zusammenarbeit. Foto: Aniela Lea Schafroth
Kirchenratspräsidentin Esther Straub spannte in ihrer Ansprache den Bogen von Martin Scorsese bis zur Geschichte vom «Anegnaglete». Foto: Aniela Lea Schafroth
Kirchenratspräsidentin Esther Straub spannte in ihrer Ansprache den Bogen von Martin Scorsese bis zur Geschichte vom «Anegnaglete». Foto: Aniela Lea Schafroth
Festredner Christian Jott Jenny bewies, dass er auf die Bühne gehört und sorgte für den ein oder anderen Lacher im Publikum. Foto: Aniela Lea Schafroth
Festredner Christian Jott Jenny bewies, dass er auf die Bühne gehört und sorgte für den ein oder anderen Lacher im Publikum. Foto: Aniela Lea Schafroth
Unter den zahlreichen Gästen befand sich auch VIOZ Präsident Muris Begovic. Foto: Aniela Lea Schafroth
Unter den zahlreichen Gästen befand sich auch VIOZ Präsident Muris Begovic. Foto: Aniela Lea Schafroth
Die Verleihung des Filmpreises bot der neuen Chefredaktorin des Forums, Caterina Melliger, die Gelegenheit, ihre Kontakte zu vertieften. Hier mit Christoph Stuehn, Direktor Volkshochschule Zürich, und Claudia Kuhn . Foto: Aniela Lea Schafroth
Die Verleihung des Filmpreises bot der neuen Chefredaktorin des Forums, Caterina Melliger, die Gelegenheit, ihre Kontakte zu vertieften. Hier mit Christoph Stuehn, Direktor Volkshochschule Zürich, und Claudia Kuhn . Foto: Aniela Lea Schafroth
Ein mehrgängiger Apéro Riche sorgte dafür, dass Hunger und Durst der Gäste gestillt wurden. Foto: Aniela Lea Schafroth
Ein mehrgängiger Apéro Riche sorgte dafür, dass Hunger und Durst der Gäste gestillt wurden. Foto: Aniela Lea Schafroth
Film ab für den Gewinnerfilm «Colors of White Rock» Foto: Aniela Lea Schafroth
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