Kirche aktuell

Filmpreis der Zürcher Kirchen 13 Filme, 13 Geschichten, ein Preis

Am 1. Oktober wird zum zehnten Mal der Filmpreis der Zürcher Kirchen verliehen. Unsere ökumenische Jury wählt aus 13 Filmen des Zurich Film Festival den Gewinnerfilm. Im Wettbewerb stehen Spiel- und Dokumentarfilme über Freiheit und Verantwortung, Zugehörigkeit und Ausgrenzung sowie persönliche und gesellschaftliche Veränderungen.
29. September 2026 Katholische Kirche im Kanton Zürich

Die Filme im Wettbewerb nehmen das Publikum mit an unterschiedlichste Orte – vom Kosovo der 1990er-Jahre über das Kärnten des Zweiten Weltkriegs und das heutige Istanbul bis in die Mongolei, die Westsahara und die Cinque Terre führt – wo es an ebenso unterschiedlichen Lebensgeschichten teilhat. Ein Mosaik persönlicher Schicksale, gesellschaftlicher Umbrüche und der Suche nach Freiheit, Zugehörigkeit und einem selbstbestimmten Leben.

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unterschiedliche Geschichten, gemeinsame Fragen

So unterschiedlich die 13 Filme sind, sie verbindet der Blick auf Menschen, die sich in schwierigen Situationen zurechtfinden müssen, auf der Suche nach Freiheit, Zugehörigkeit, Würde oder einem selbst bestimmten Leben.

Hier setzt der Filmpreis der Zürcher Kirchen an. Ausgezeichnet wird ein Film, der nicht nur künstlerisch überzeugt, sondern christliche Werte in einer universellen Perspektive vermittelt und sich mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen auseinandersetzt.

Welcher der 13 Filme die ökumenische Jury überzeugt, wird am 1. Oktober 2026 bekannt gegeben. Dann heisst es zum zehnten Mal: «Vorhang auf für den Filmpreis der Zürcher Kirchen».

COLORS OF WHITE ROCK – Khoroldorj Choijoovanchig, Mongolei/Frankreich

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COLORS OF WHITE ROCK – Khoroldorj Choijoovanchig, Mongolei/Frankreich

Im mongolischen Gobi-Gebiet begleitet der Dokumentarfilm Maikhuu, eine der wenigen Lastwagenfahrerinnen auf den gefährlichen Kohlestrassen. Ihre Geschichte macht die sozialen und ökologischen Folgen des boomenden Bergbaus sichtbar. Foto: Stills ZFF-Programm

DIE IDEEN – Fabian Stumm, Deutschland

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DIE IDEEN – Fabian Stumm, Deutschland

Sechs lose miteinander verbundene Episoden erzählen von Menschen in Momenten des Übergangs: von falschen Dating-Profilen, alten Familienmustern, vergangenen Beziehungen, Abschieden und schwierigen Entscheidungen. Zwischen Leichtigkeit und Melancholie geht es um Menschen, die den Routinen ihres Alltags zu entkommen versuchen. Foto: Stills ZFF-Programm

DUA – Blerta Basholli, Kosovo/Schweiz/Frankreich

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DUA – Blerta Basholli, Kosovo/Schweiz/Frankreich

Prishtina Ende der 1990er-Jahre: Die 13-jährige Dua erlebt eine Gesellschaft, in der die ethnischen Spannungen und die Gewalt zunehmen. Gemeinsam mit ihrer mutigen Freundin Maki sucht sie ihren eigenen Weg und findet eine unerwartete Form des Widerstands. Foto: Stills ZFF-Programm

FLESH AND FUEL – Pierre Le Gall, Frankreich/Polen

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FLESH AND FUEL – Pierre Le Gall, Frankreich/Polen

Der Lastwagenfahrer Étienne lebt zurückgezogen und beschränkt seine Beziehungen auf flüchtige Begegnungen unterwegs. Als er den polnischen Lastwagenfahrer Bartosz kennenlernt, gerät seine bisherige Lebensweise ins Wanken. Foto: Stills ZFF-Programm

HEAD TO HEAD – Ghasideh Golmakani, Iran/Deutschland

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HEAD TO HEAD – Ghasideh Golmakani, Iran/Deutschland

Eine iranische Regisseurin verlangt für ihren neuen Film, dass die männlichen Schauspieler Röcke und Kopftücher tragen. Was zunächst wie eine ungewöhnliche künstlerische Entscheidung erscheint, entwickelt sich zu einem Konflikt mit den Schauspielern und den Behörden. Foto: Stills ZFF-Programm

LA DÉTENTION – Guillaume Massart, Frankreich

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LA DÉTENTION – Guillaume Massart, Frankreich

An der französischen Ausbildungsschule für Gefängnisaufseher lernen angehende Wärter, Türen zu öffnen, Krisen zu bewältigen und Vorfälle zu dokumentieren. Der Dokumentarfilm beobachtet, wie sich ihre Haltung gegenüber dem Beruf und dem Strafvollzug im Verlauf der Ausbildung verändert. Foto: Stills ZFF-Programm

LA FACE CACHÉE DE LA TERRE – Arnaud Alain, Frankreich

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LA FACE CACHÉE DE LA TERRE – Arnaud Alain, Frankreich

Der Fotograf Dimitri verliert zunehmend sein Augenlicht – und fotografiert trotzdem weiter. Gemeinsam mit seinem seit 20 Jahren blinden Freund Pierre denkt er über Bilder, Wahrnehmung und Freundschaft nach. Foto: Stills ZFF-Programm

MILA / MARIJA – Andrina Mračnikar, Österreich/Slowenien/Griechenland/Slowakei

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MILA / MARIJA – Andrina Mračnikar, Österreich/Slowenien/Griechenland/Slowakei

1942 schliessen sich Mila und ihr Bruder Hanzi im südlichen Kärnten dem slowenischen Widerstand gegen die nationalsozialistische Besatzung an. Mila übernimmt schliesslich das Kommando über eine Partisaneneinheit. Auch nach dem Krieg steht sie vor der Frage, ob Anpassung oder Widerstand der richtige Weg ist. Foto: Stills ZFF-Programm

MY HOME OF WIND AND SAND – Patrick Wally, Österreich

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MY HOME OF WIND AND SAND – Patrick Wally, Österreich

Über zehn Jahre begleitet der Dokumentarfilm Najla, die in einem Flüchtlingslager geboren wurde und sich friedlich für die Unabhängigkeit der Westsahara einsetzt. Als der Konflikt erneut eskaliert, muss sie ihre Überzeugungen und ihren Weg neu hinterfragen. Foto: Stills ZFF-Programm

SCHRECKSCHRAUBE – Simon David, Schweiz

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SCHRECKSCHRAUBE – Simon David, Schweiz

Sieben Jahre lang filmt Simon David seine Grosstante Anki. Entstanden ist ein persönliches Porträt über das Älterwerden, über die Vergänglichkeit – aber ebenso über Humor, Lebensfreude und die kleinen Dinge, die das Leben bis zuletzt lebenswert machen. Foto: Stills ZFF-Programm

SERIFE TAVSAN – Tareq Daoud, Schweiz/Türkei

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SERIFE TAVSAN – Tareq Daoud, Schweiz/Türkei

Nach dem Tod ihres Mannes möchte Şerife Tavşan ihren Lebensabend nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten. Ihre Kinder sind darüber empört und versuchen, ihre Mutter wieder auf den «richtigen» Weg zu bringen. Foto: Stills ZFF-Programm

SEVDA – Ufuk Emiroglu, Schweiz/Belgien/Türkei

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SEVDA – Ufuk Emiroglu, Schweiz/Belgien/Türkei

Sevda ist als Immobilienentwicklerin Teil der rasanten Veränderung Istanbuls. Als ein alter Friedhofswärter ihren Plänen im Weg steht, wird sie mit der verdrängten Geschichte ihrer eigenen Familie konfrontiert – und mit der Geschichte der Stadt, in der sie lebt. Foto: Stills ZFF-Programm

THE SIEGE OF PARADISE – Gar O’Rourke, Irland/Schweiz/Italien

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THE SIEGE OF PARADISE – Gar O’Rourke, Irland/Schweiz/Italien

In den Dörfern der Cinque Terre treffen weniger als 3000 Einheimische jeden Sommer auf Millionen von Touristinnen und Touristen. Der Film begleitet sechs Menschen durch eine Saison und erzählt von einem Paradies, das zwischen Lebensraum, Wirtschaft und Massentourismus unter Druck gerät. Foto: Stills ZFF-Programm