Kirche aktuell

Advent Lichtinstallation im aki

Schneeflocken formieren sich zu einem Wort und zerfallen wieder. Aufmerksame Passagiere der Polybahn erleben in diesem Advent frühmorgens und abends das vergängliche Lichtspektakel der Adventsinstallation an der Fassade des aki beim Central in Zürich.
16. Dezember 2019 Katholische Kirche im Kanton Zürich

Die adventliche Lichtinstallation «weihnächstlicher» von Clemens und Nick Prokop begleitet die kurze Fahrt hinauf zur Polyterrasse oder hinunter zum Central. Stichworte wie «Ankommen» «Inegüxle» oder «Bisch häppy?» ploppen sekundenlang an der Fassade des aki, der katholischen Hochschulgemeinde auf, um dann gleich wieder zu zerstäuben. «Wer Zeit hat und aufmerksam ist, dem eröffnen sich neue Sichtweisen auf seine weihnächstliche Umgebung,» sagt Hochschulseelsorger Christian Schenker zur Installation.

Wie kann Weihnachten wachsen?

Geschaffen haben das Werk der Lichtkünstler und Musikszenograf Clemens Prokop und dessen Bruder Nick. Mit ihrem Werk wollen die Künstler die Frage aufwerfen «Was trage ich dazu bei, dass Weihnachten wachsen kann?» - und legen bei genauerem Betrachten die Antwort nahe: «Wenn ich mich mehr am Nächsten orientiere.» Die Projektionen an der Fassade laden die Leute ein, sich auch ins aki selber zu begeben und dort bei der Lichtinstallation im Treppenhaus zu verweilen.

Advent: "a matter of time"

Immer mehr Lichter reihen sich aneinander und verändern sich. Die LED-Skulptur «a matter of time» im ersten Stock des aki lädt ein, innezuhalten und Veränderungen wahrzunehmen.

«Wie ein Adventskalender verändert sich die Skulptur von Tag zu Tag. Sie wächst und komplettiert sich – und doch besitzt bereits das anfänglich Unvollständig eigene Form und Gestalt.» Clemens Prokop

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Adventsinstallation im aki. Foto: Arnold Landtwing