Kirche aktuell

Magazin credo Sorge tragen zum Personal

In der aktuellen Ausgabe des Magazins credo sprechen die beiden Ombudspersonen der Körperschaft über ihre Arbeit und Herausforderungen. Zudem lässt uns Andreas Beerli teilhaben an seiner Aufgabe als Gemeindeberater.
27. Oktober 2022 Katholische Kirche im Kanton Zürich

Die Personalombudsstelle der Körperschaft wurde von der Synode vor 20 Jahren eingerichtet und steht allen haupt-, neben-, ehreamtlich und freiwillig Mitarbeitenden der Katholischen Kirche im Kanton Zürich zur Verfügung. Barbara Umbricht und Helmut Steindl wirken seit gut 10 Jahren als Ombudspersonen und legen im Interview mit Aschi Rutz den Finger auf ein paar wunde Punkte.

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Ombudspersonen der Körperschaft: Barbara Umbricht und Helmut Steindl. Foto: Sibylle Ratz

Noch immer sei die Angst gross, den Gang zur Personalombudsstelle offenzulegen. Geblieben sei auch das Problem einer sorgfältigen Kommunikation. Rechtsanwältin Barbara Umbricht: «Ein bisschen sorgfältiger in eine Situation einsteigen, ein bisschen besser kommunizieren und vieles könnte entschärft werden. Denn oft stehen am Anfang eines Konflikts gestörte Kommunikationsmuster.» Die Ombudsfrau treibt auch die grosse Frage nach Heimat und Kirche um. Die Kirche müsse aufpassen, dass sie nicht zu einer gut geführten Hülle werde, in der Strukturen perfektioniert würden, das Heimatgefühl aber schwinde und die Menschen davonlaufen. 

Beide Ombudspersonen konstatieren eine Zunahme der Konflikte in den Pfarreien und Kirchgemeinden. Theologe Helmut Steindl: «Das Milizsystem ist anspruchsvoll und fordernd, ebenso der Seelsorgebereich. Geeignete Behördenmitglieder wie auch gute pastorale Mitarbeitende zu finden ist nicht einfach.» Zudem kenne das duale System der Kirche viele Schnittstellen mit grossen Reibungsflächen. Für ihn ist deshalb «Einvernehmlichkeit das Zauberwort, eine gute Haltung der Schlüssel für integrative Lösungen».

Die aktuelle Ausgabe des credo ist auch beim Umzug der Jugendseelsorge an die Birmensdorferstrasse 50 in Zürich mit dabei, hat den muslimischen Lernenden Mohamad Hourou in der Pfarrei Zürich-Maria Krönung besucht und stösst mit dem abtretenden Kirchenpflege-Präsidenten in Dübendorf, Markus Zeier, auf 24 Jahre Kirchenpflege an. Am Ende des Beitrags finden Sie die digitale Ausgabe des credo.

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