Wie es zu diesem Grossanlass kam
Vor knapp zwei Jahren hatte Bischof Joseph Maria Bonnemain die Idee, anlässlich des Heiligen Jahres 2025 ein eigenes Bistumsjahr auszurufen. «Es geht darum, eine Dynamik im Bistum zu entfachen, die wie Sauerteig und Katalysator mitten in der Gesellschaft wirken sollte», regte er an.
Startschuss in Chur
Am 15. Juni letzten Jahres, war es soweit: Der Startschuss für die Glaubensfeste in den drei Bistumsregionen fiel in der Altstadt von Chur, auf dem Arcas Platz. In den einfachen Begriffen «Hören, Handeln und Hoffen» – so das Motto des Bistumsjahren - sollen Synodalität (Hören), Diakonie (Handeln) und Evangelisierung (Hoffen) ihren konkreten Ausdruck finden.

Zweiter Bistumstag in Ingenbohl
Ende September 2025 folgte der Begegnungstag in der Urschweiz auf dem Klosterhügel Ingenbohl in Brunnen, der mit einem Sternenmarsch begann und mit einem Wortgottesdienst endete. Das Generalvikariat der Urschweiz verteilte statt der grünen Brillen in Chur ihre eigenen Bandanas, die Dreieckstücher mit dem Logo des Bistumsjahres «hören.handeln.hoffen». So hat jeder Tag der Bistumsregionen sein eigenes Gesicht.

Abschluss in Zürich
Nun darf man gespannt sein auf Zürich: Den Abschluss des Bistumsjahres bildet die dritte Bistumsregion im Bistum Chur, Zürich-Glarus, am 31. Mai. Nicht irgendwo, sondern bewusst mitten unter den Menschen: am Hauptbahnhof Zürich, dem Nadelöhr der Grossstadt und dem grössten Bahnhof der Schweiz.
Der Bischof wird zusammen mit Luis Varandas, Generalvikar der Bistumsregion Zürich-Glarus, den Dienststellen, den Missionen und den engagierten Pfarreien Gastgeber sein; auch der Synodalrat Zürich ist engagiert. So wird das Fest ein wahres duales Zusammenspiel und ist für alle offen.
