Kirche aktuell

Stilles Zürich Perlen und Gesten der Stille

In vielen Religionstraditionen begleiten Perlen das Gebet. Auch Gesten und Gebärden sind ein wichtiger Teil religiöser Handlungen. Zwei interreligiösen Veranstaltungen im Rahmen von Stilles Zürich machen am 1. März Spiritualität sinnlich erfahrbar.
25. Februar 2026 Katholische Kirche im Kanton Zürich

Ob Rosenkranz, Mala oder Misbaha, Perlen sind in vielen ReligionenTeil des Gebets. Sie helfen, Gedanken zu ordnen, zur Ruhe zu kommen und Spiritualität sinnlich erfahrbar zu machen.

Im Saal des Debarttierhauses Karl der Grosse geben Vertreter aus Christentum, Hinduismus und Islam ab 13 Uhr Einblick in die Bedeutung, Symbolik und Praxis ihrer Gebetsketten. Besuchende können an diesem interaktiven Nachmittag verschiedene Ketten anschauen, anfassen und deren meditativen Charakter selbst erleben.

Was Gesten und Gebärden mit uns machen

Im Anschluss an die Veranstaltung «Perlen der Stille» findet ab 15 Uhr, ebenfalls im Karl der Grosse, ein Workshop über die Vielfalt der religiösen Körpersprache statt, die über Jahrhunderte entstanden ist.

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Oft unbewusst aber kraftvoll wirken Gesten und Gebärden in religiösen Ritualen und Traditionen. Körpersprache ist die Art, wie wir uns grüssen oder verabschieden, wie wir die Hände zum Gebet falten, in welche Richtung wir uns wenden und wie wir uns bewegen, sie ist vielfältig und voller Sinn. Wir üben aktiv in Stille. Unsere Körper erleben wir so als tiefes, wohliges Geschenk.

Zwei Anlässe für alle, die zum Abschluss des Festivals Stilles Zürich Gebet und religiöse Rituale nochmals auf ganz neue Weise sinnlich erfahren möchten.

Festival Stilles Zürich
Wann: Sonntag, 1. März 
Wo:  Karl der Grosse, Kirchgasse 14, Zürich
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