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Musik für die Welt Hit „Jerusalema“: Eine Pfarrei tanzt

Ein Song über Jerusalem als Hoffnungs- und Zufluchtsort bringt nicht nur die Welt, sondern auch Pfarreimitglieder zum Tanzen. Aktuell rufen die Leitenden der Pfarrei Greifensee dazu auf, den Tanz zu üben und mit Musik zu filmen.
21. Januar 2021 Katholische Kirche im Kanton Zürich 1 Kommentar

„Es geht darum, unseren Zusammenhalt und unsere Verbundenheit auch in schwierigen Zeiten zu stärken“, schreiben die Pfarreileitenden Hella und Gregor Sodies in ihrem Aufruf, Videos aufzunehmen und zu schicken – natürlich streng nach Corona-Regeln produziert. Sie hoffen auf möglichst grosse Beteiligung bis zum 13. Februar. Gregor Sodies führt aus: „In der Pfarrei machen erstaunlich viele bei solchen Aktionen mit. Das zeigen unsere Erfahrungen aus den letzten Monaten. Ich weiss, dass einige schon am Üben sind. Ein Video habe ich bereits erhalten.“

Ein Tanz geht um die Welt

Die Idee, zum Tanzen aufzurufen, entstand im Seelsorge-Team. Die Jugendarbeiterin zeigte die ersten Videos, dann nahmen Schulkinder im Nachbarort eins auf. Die sogenannte #jerusalemadancechallenge („Jerusalema-Tanz-Herausforderung“) geht um die Welt. Schon im letzten halben Jahr tanzten bereits: Ordensschwestern in Afrika, italienische Franziskaner-Schwestern und -Brüder, Ärzte- und Pflegepersonen und - ganz frisch in der letzten Woche - die Polizei Zug in ihrem viel beachteten Video.  

Seit September letzten Jahres führt „Jerusalema“ die Charts an. „Jerusalem ist meine Heimat – schütze mich, begleite mich“, singt die südafrikanische Sängerin Nomcebo Zikode. "Als ich den Song fertig produziert hatte, habe ich ihn wieder und wieder gehört. Ich hatte das Gefühl, etwas sehr Spirituelles gemacht zu haben", meint DJ Master KG im Hintergrundvideo zum Lied. Der Text sei ihm und der Sängerin zugefallen, weil sie sich von der spirituellen Aura des Rhythmus hätten leiten lassen.

Pfarreileiter Sodies hofft auch, dass die Mitglieder seiner Pfarrei sich vom Song inspirieren lassen. Er will nach Einsendeschluss alle eingesandten Videos zusammenschneiden. „Wir haben inzwischen Übung mit der Technik“, so Sodies und lacht. 

„Das Video von der Polizei Zug zu toppen, wird aber kaum möglich sein.“

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Novizinnen der Daughters of St Francis of Assisi (FSF), Izotsha, Diözese Umzimkulu, tanzen zu «Jerusalema».

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