Einsteig in die Fastenzeit Gelebte Solidarität mit Kenia
«Hören - handeln - hoffen» stehen für Synodalität, Diakonie, Evangelisierung. Und von den dreien liegt das Handeln, also die Diakonie, dem Bischof besonders am Herzen. «Unser Herz muss für den Dienst an den anderen schlagen», sagt er, «insbesondere für jene, die bedürftig, krank oder diskriminiert sind.» Dies, um die frohe Botschaft Jesu glaubwürdig zu verkündigen.

Aus diesem Grund lädt Bischof Bonnemain in den drei Bistumsregionen in den Tagen nach Aschermittwoch zu drei Veranstaltungen ein. In Zusammenarbeit mit Fastenaktion wird jeweils ein konkretes Projekt in Kenia vorgestellt. Dies, weil sich die ökumenische Kampagne 2026 ganz dem globalen Süden widmet und unter dem Schlagwort «Zukunft säen» vergegenwärtigen will, wie für Bäuerinnen und Bauern jedes Samenkorn Leben bedeutet.
Kinder im Vordergrund
«Die Fastenaktion ist weltweit in 14 Ländern tätig», sagt Pressesprecherin Fanny Bucheli. «Jedes Jahr heben wir jeweils zwei spezifische Programme in unserer ökumenischen Jahreskampagne hervor.» Kenia sei eines davon. In Zusammenarbeit mit dem Bistum Chur habe man ein Projekt mit Kindern ausgewählt. Deren Bildung und gesunde Ernährung sollen im Fokus stehen.
Es ist der erkärte Auftrag der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz (RKZ), Fastenaktion in der Fastenzeit zu unterstützen – bisher mit Kollekten nach dem Gottesdienst. Im Bistumsjahr habe man sich etwas Spezielles ausgedacht, so Bucheli weiter. Bei den drei Impulsveranstaltungen gehe es allerdings nicht um das Sammeln von Geld, sondern um Vorträge, die das Publikum mit auf die Reise nach Westafrika nehmen.
Eintauchen in ein fremdes Land
«Tauchen Sie ein in die Atmospähre eines Landes, das einige als Touristen, wenige wie Einheimische kennen», heisst es im Einladungsschreiben des Bischofs. Man solle deren Lebensfreude spüren, aber auch die Sorgen und Nöte hören. Und das Versprechen: «In gemeinsam gelebter Solidarität werden wir die Verantwortung für unsere Nahrung völlig neu wahrnehmen.»
Für Fastenaktion ist die Kollaboration eine Chance. «Wir freuen uns, dass der Bischof mit seinen Kontakten unsere Arbeit noch etwas breiter bekannt machen wird», so Sprecherin Fanny Bucheli. Mit der Fastenaktion wird das Bistumsjahr greifbar gemacht. «Es ist eine klassiche Win-Win-Situation.» Bischof Bonnemain wird bei allen drei Veranstaltungen persönlich anwesend sein.
- Impulsanlass in Zürich:
Freitag, 20. Februar: «Zukunft säen» in der Paulus Akademie Zürich. Ab 18:30 Uhr Ankommen und Einstimmung bei Tee und Snacks; 19:00 Uhr Impulsprogramm mit Bischof Joseph Bonnemain, dem Geschäftsleiter von Fastenaktion Bernd Nilles und weiteren Fachpersonen; ab 20:00 Uhr Austausch und Vernetzung beim Fastenapéro - Weitere Anlässe:
in Chur (19. Februar, im Rittersaal, ab 18:00 Uhr) und in Einsiedeln (22. Februar, Pfarreizentrum, ab 13:30 Uhr)
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