Kirche aktuell

Arbeiten bei der Kirche Unglaublich viele Möglichkeiten

An der Bildungsmesse wurde sichtbar, wie viel Berufswelt in Kirche steckt. Die Reformierte und die Katholische Kirche zeigten am belebten Hauptbahnhof während zweier Tage, welche beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten die Kirchen bieten – mit sinnstiftenden Aufgaben, Verantwortung und vielfältigen Perspektiven.
05. November 2026 Katholische Kirche im Kanton Zürich

Am 3. und 4. November präsentierten sich die beiden Zürcher Landeskirchen erstmals gemeinsam an der Bildungsmesse am Zürcher Hauptbahnhof. Mitarbeitende und Personalverantwortliche gaben Einblick in eine Arbeitswelt, die weit über Pfarramt und Seelsorge hinausreicht – von Sozialer Arbeit und Bildung über Kommunikation und IT bis zu Verwaltung, Finanzen und Führung. Auch Generalvikar Luis Varandas, die für den Bereich Personal verantwortliche Synodalrätin Petra Zermin, der Leiter der Informationsstelle Kirchliche Berufe, Alex Mrvik-Emmenegger, und zahlreiche weitere Personalverantwortlich der Katholischen Kirche im Kanton Zürich liessen es sich nicht nehmen, persönlich mit den Standbesuchenden über die Möglichkeiten kirchlicher Berufe ins Gespräch zu kommen.

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Der gemeinsame Auftritt kam zur richtigen Zeit: In den Zürcher Landeskirchen steht ein Generationenwechsel bevor. In den kommenden zehn Jahren werden voraussichtlich rund 800 bis 1000 Stellen neu zu besetzen sein. Damit entstehen neue berufliche Möglichkeiten für Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Fähigkeiten.

Streetchurch macht Berufswelt erlebbar

Mit dabei war auch die Streetchurch. Das sozialdiakonische Angebot der Reformierten Kirche Zürich zeigte, wie praktische Arbeit, persönliche Entwicklung und gemeinsames Lernen zusammenspielen können.

Am Stand konnten sich Interessierte über Berufsfelder, Ausbildungswege und unterschiedliche Wege in die Berufswelt Kirche informieren und bei einem Espresso aus dem BaristaLab sowie einem Anis-Chräbeli aus dem Kloster Fahr ins Gespräch kommen.

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Die selbstgemachten Anis-Chräbeli der Schwestern aus dem Kloster Fahr und der frisch zubereitete Kaffee der Streetchurch-Baristas waren Publikumsmagneten. Foto: Saskia Richter