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Entspannt euch!

Informationsbeauftragter des Generalvikariates
Arnold Landtwing

Schwerpunkte: Kommunikation Generalvikariat, Mitarbeitende in der Seelsorge, Beratung Pfarreien, pastorale Gremien. Katholischer Theologe und Mediator.

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«Im Himmel ist man nur, wenn man wirklich auf Erden bleibt und durch den Glauben sind wir auf Erden beinahe im Himmel.» Mit diesem Gedanken eröffnete am vergangenen Wochenende Bischof Joseph Bonnemain in Herrliberg das Kirchenklangfest Cantars 2021.
23. April 2021

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Moooment: Kann man in heutiger Zeit ein Kirchenklangfestival durchführen? Ja, kann man - und zwar dezentral als zahlreiche einzelne Klangfeste. Bis Ende 2022 engagieren sich hunderte Menschen jeden Alters und unterschiedlichster Herkunft in verschiedenen Städten und regionalen Zentren der Schweiz sowie ännet der Grenze in Feldkirch, Österreich. Von einer einzelnen Konzertperle bis hin zu mehreren Programmpunkten in Serie, präsentiert das Kirchenklangfest auf vielfältigste Weise kirchenkulturelles Schaffen. Wie dies aussehen und klingen kann, vermittelt ein Videozusammenschnitt der liturgischen Feier.

 

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Am Sechseläuten-Sonntag lieferten die Kirchen und Religionen des Interreligiösen Runden Tisches (IRT) in der Zürcher Predigerkirche mit dem Corona-Gedenkanlass «Kraftstoff» für Hoffnung, Trost und Zuversicht.

 

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Die eindrückliche Feier mit Beiträgen unter anderem von Religionsministerin Jacqueline Fehr, Synodalratspräsidentin Franziska Driessen-Reding und Bischof Joseph Bonnemain, ist online und lädt weiterhin zu einem besinnlichen Moment ein.

 

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Besinnlich war auch die Feier des Festaktes zu 20 Jahren «Charta Oecumenica». In einem Interview sagte die Freiburger Theologieprofessorin Barbara Hallensleben, dass die Katholiken «trotz des II. Vatikanischen Konzils immer noch sehr zentralistisch denken.» Für sie spielt sich Ökumene dort ab, wo Christen miteinander leben, sich persönlich kennen und die jeweiligen Herausforderungen vor Ort miteinander teilen. «Hmmm, was davon trifft jetzt in Zürich zu – zentralistisches Denken oder gelebte Ökumene?», habe ich mich gefragt und nehme den Impuls mit, auf dass er mich immer wieder mal zentralistisch oder ökumenisch aufschrecke. Als dann Kardinal Kurt Koch einen Geist der Zuversicht betonte, «der uns der gemeinsamen Glaubensüberzeugung vergewissert, dass die Ökumene das grossartige Werk des Heiligen Geistes ist. Und dass er dieses Werk auch weiterhin begleiten wird.», war das auch wieder ein Grund, gelassen dem Wirken des Heiligen Geistes Raum zu lassen.

 

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Was bedeutet eigentlich die Ernennung des neuen römisch-katholischen Bischofs in Chur für die Freikirchen? Dies Frage stellte sich das freikirchliche Wochenmagazin IDEA und wollte es genauer wissen. Joseph Bonnemain nahm den Steilpass auf und beantwortete Fragen zum «Marsch fürs Läbe», zur Gender-Bewegung und zum Etikett «konservativ». Wie er die Beziehung zu Freikirchen im Bistum pflegen möchte, erklärte er folgendermassen: «Als Bischof bin ich in erster Linie Hirt für die über 700 000 Katholikinnen und Katholiken in unserem Bistum Chur. Ich freue mich auch, in ökumenischem Geist zusammen mit allen Glaubensgeschwistern unterwegs zu sein. Als Christen sind wir alle gerufen, die Frohbotschaft Gottes von seiner Liebe zu uns Menschen zu verkünden und zu bezeugen. Denn: Gott hat nur unsere Füsse, um zu den Notleidenden zu gehen. Und er hat nur unsere Hände, um tatkräftig anzupacken. Tun wir das gemeinsam, können wir mehr erreichen.» Das komplette Interview ist nur für Abonnenten von IDEA zugänglich, kathch hat jedoch einzelne Passagen herausgepickt.

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Auch wenn sie in der Medienlandschaft eher ein Schattendasein fristet, lohnt sich doch immer wieder einmal ein Blick in die Schweizerische Kirchenzeitung SKZ.

 

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In der aktuellen Ausgabe geben im Doppelinterview Tatjana Disteli, Bereichsleiterin für die Spezialseelsorgen im Generalvikariat und Simon Peng-Keller, Professor für Spiritual Care an der Theologischen Fakultät der Universität Zürich, Einblick in die Entwicklungen der Spitalseelsorge. Lesens- und bedenkenswert.

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Grund zum Feiern – wenn auch halt nur online – hat heute die VIOZ, die Vereinigung der islamischen Organisationen in Zürich. Seit 25 Jahren setzt die VIOZ als grösster kantonaler Dachverband sich für die Anliegen der muslimischen Bevölkerung ein und ist ein wichtiger Ansprechpartner. Im Bewusstsein, dass viele Fragen offen sind, schaut Synodalratspräsidentin Franziska Driessen-Reding zum Jubiläum auch freudig auf viel gemeinsam Erreichtes zurück. Meilensteine sind die Entwicklungen in der Spitalseelsorge, die Präsenz in Gefängnissen und Asylheimen, der interreligiöse Austausch am Runden Tisch, im Forum der Religionen und beim Zürcher Institut für interreligiösen Dialog ZIID. Wer heute Abend ab 18.45 Uhr an der Geburtstagsfeier mit interreligiösen Ansprachen teilnehmen möchte, kann sich über diesen Link anmelden.

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Wer erinnert sich an Inspektor Colombo alias Peter Falk? Seine Ermittlungsmethoden und vor allem das Sammeln von Erkenntnissen waren ungewöhnlich und immer wieder erfolgreich. Oftmals kehrte er nach einer Vernehmung – ganz entspannt mit dem Stumpen in der Hand – in der Tür noch einmal um und sagte: «Eine Frage hätte ich da noch.» Auch ich habe noch eine: Gehören Sie zu denen, die sich beim Lesen unseres Newsletters entspannen oder denen, die sich verspannen? War da noch was? Ah, ja: Ferien!

Unser «Grüss Gott Zürich» kommt garantiert kommentierend im Mai erfrischt und erfrischend zurück. Bis dahin wünsche ich Ihnen erholsame Ferientage.

 

Arnold Landtwing
Informationsbeauftragter Generalvikariat

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Der Inhalt dieses Newsletters gibt die persönliche Meinung des Autors oder der Autorin wieder. Diese muss nicht in jedem Fall der Meinung der Katholischen Kirche im Kanton Zürich entsprechen.