Abschluss Kurs 2 - Kloster Fahr (2011)

Am Fest der Taufe des Herrn (09. Januar 2011) fand der zweite Kurs "Glauben suchen - Heimat finden" seinen Abschluss mit der Taufe von zwei und mit der Firmung von fünf Erwachsenen. In der gut gefüllten Kirche vom Kloster Fahr spendete Abt Martin Werlen OSB diese Sakramente sowie die Erste heilige Kommunion. Insgesamt 15 Interessierte hatten an diesem Kurs, geleitet von Sr. Marianne Waltert OSB, im Kloster Fahr teilgenommen.
Abschluss Kurs 2 - Kloster Fahr (2011)

Abt Dr. Martin Werlen

Seine Ansprache sowie den ganzen Gottesdienst stellte Abt Martin unter das Wort des hl. Gregor von Nazianz: "Über nichts freut sich Gott mehr als über die Bekehrung und das Heil des Menschen..." Er deutete dies dahingehend, dass jeder Mensch im Glauben stets ein Suchender ist und bleibt, der aber auch irgendwo Heimat und Vertrautheit finden muss. Und wenn fünf Erwachsene - nach neun intensiven Nachmittagen im Kloster Fahr unter der Leitung von Sr. Marianne - zur Erkenntnis kommen, dass sie so etwas wie eine Heimat für ihren Glauben gefunden haben, dann ist das nicht nur für Gott, sondern auch für uns Grund zu grosser Freude.

Zugleich ist diese Bekehrung aber auch ein Auftrag, wie es der hl. Gregor weiter formuliert: "...des Menschen, dem jedes Wort und jedes Sakrament gilt, damit ihr wie Lichter in der Welt Kraft ausstrahlt für die übrigen Menschen!" Denn Gott will das Heil aller Menschen, er will, dass sie "das Leben in Fülle" (Johannes 10,10) haben - wenn auch nur momenthaft, aber nachhaltig. Aber dazu braucht er auch Menschen, die sich "bekehren", die sich auf die Suche nach Heil und Heimat machen und die, wenn sie dies gefunden haben, zu Kraftquellen für ihre Mitmenschen werden.

Damit traf Abt Martin genau den Punkt, um den es bei diesem Kurs "Glauben suchen - Heimat finden" geht, den Sr. Marianne im Kloster Fahr und Dr. Rudolf Vögele, Leiter des Ressorts Pastoral im Generalvikariat Zürich und Glarus, im Zentrum für christliche Spiritualität Zürich anbieten. Dieser hat nicht das primäre Ziel, Menschen zum katholischen Glauben zu 'bekehren' oder sie gar anderen Konfessionen oder Religionsgemeinschaften 'abzuwerben'. Im Vordergrund steht, das christlich-katholische Glaubensverständnis zu erläutern sowie die typisch katholischen Riten und Rituale zu erleben. Verständlicherweise ist es für den/die Kursleiter/in aber auch eine Freude, wenn sich bei jedem Abschluss Teilnehmende entscheiden, in der katholischen Kirche ihre Wurzeln neu zu verankern.

Der nächste Abschluss eines Kurses findet bereits am 02. März 2011 um 18.30 Uhr in der Mutterkirche Zürichs, St. Peter und Paul, statt. Auch in diesem Gottesdienst werden durch Weihbischof Marian Eleganti mehrere Erwachsene gefirmt.

Rudolf Vögele

zuletzt verändert: 23.01.2012 17:21
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