Wohneigentumsförderung (WEF)

Kapitalbezug oder Verpfändung?

Vorbezug:

Der Versicherte kann bis drei Jahre vor Entstehung des Anspruchs auf Altersleistungen von seiner Vorsorgeeinrichtung einen Betrag für Wohneigentum zum eigenen Bedarf geltend machen. Versicherte dürfen bis zum 50. Altersjahr einen Betrag bis zur Höhe der Freizügigkeitsleistung beziehen. Versicherte, die das 50. Altersjahr überschritten haben, dürfen höchstens die Freizügigkeitsleistung, auf die sie im 50. Altersjahr Anspruch gehabt hätten, oder die Hälfte der Freizügigkeitsleistung im Zeitpunkt des Bezuges in Anspruch nehmen. Der Versicherte kann diesen Betrag auch für den Erwerb von Anteilscheinen einer Wohnbaugenossenschaft oder ähnlicher Beteiligungen verwenden, wenn er eine dadurch mitfinanzierte Wohnung selbst benutz (Art. 30c BVG).

Verpfändung:

Der Versicherte kann den Anspruch auf Vorsorgeleistungen oder einen Betrag bis zur Höhe seiner Freizügigkeitsleistung nach Artikel 331d des Obligationenrechts verpfänden (Art. 30b BVG).

Überlegung:

Es lohnt sich beim Kauf von Wohneigentum auch an eine Verpfändung anstatt eines Vorbezuges zu denken. Der Grund liegt darin, dass sich durch die Verpfändung keine Leistungskürzungen aus der Pensionskasse ergeben. Zudem profitieren Sie von den Verzinsungen auf dem gesamten, ungeschmälterten Altersguthaben.

Zurück zu Q&A

Kontakt

Pensionskasse für Angestellte der röm.-kath. Kirchgemeinden
des Kantons Zürich

Geschäftsstelle:
c/o AXA Pension Solutions
Paulstrasse 9
8401 Winterthur

Geschäftsführer:
Herr Rolf Wehrli

Verwaltung:
Frau Erika Bergmann
058/215 31 80

Versicherer:
www.axa.ch
www.swisslife.ch