Unsichtbare Arbeit: Seelsorge im Gefängnis

Wenn Andreas Beerli am Tor des Gefängnisses läutet, öffnen sich die Türen – und schliessen sich hinter ihm wieder. Als Gefängnisseelsorger hat er keinen Schlüssel, höchstens den seelsorgerlichen zum Gegenüber. Im Interview eröffnet er einen Einblick in den Alltag des Gefängnisseelsorgers.
Unsichtbare Arbeit: Seelsorge im Gefängnis

Gefängnisseelsorger Andreas Beerli_FOTO_Arnold Landtwing

In 14 verschiedenen Gefängnissen im Kanton Zürich ist die Gefängnisseelsorge im Alltag präsent. „Wichtigstes Organ sind die Ohren – nicht der Mund“ sagt Andreas Beerli, er ist Seelsorger und Leiter der Gefängnisseelsorge. Die Arbeit hinter Gittern findet im Stillen statt, man hört und sieht sie nicht. Beim Sozialparcours #WoEsUnsBraucht soll am 15. September in der Stadt Zürich diese und viel andere Präsenz der Kirchen ins öffentliche Bewusstsein rücken. Im Interview mit Radio Maria erzählt Gefängnisseelsorger Andreas Beerli von der Botschaft, dass sich Kirche nicht nur am Sonntag bei der Wandlung ereignet, sondern in jeder Zuwendung und Begleitung von Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben müssen.

zuletzt verändert: 12.09.2018 07:40