Neues und Verstörendes am Human Rights Film Festival

Abtauchen, Entlarvendes und Überraschendes im Kino entdecken: Das können Filmliebhaber beim Human Rights Festival, das die Katholische Kirche im Kanton Zürich auch dieses Jahr unterstützt.
Neues und  Verstörendes am Human Rights Film Festival

Plakat des diesjährigen Human Rights Festivals.

Während sechs Tagen wird Zürich zur Menschenrechts- und Filmhauptstadt, 70 Jahre nach der Verkündigung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in Paris. Das internationale Programm des Human Rights Filmfestivals ist breit gefächert: Themen wie Flucht, Rassismus, Krieg oder häusliche Gewalt werden behandelt. Die Beiträge werden in den Zürcher Kinos Riff Raff oder Kosmos gezeigt.   

Filmdirektorin Sascha Lara Bleuler: „ Die Oberfläche wird von den Filmemachern durchleuchtet, angekratzt oder gänzlich durchbrochen. Was dann zum Vorschein kommt, ist oft schmerzlich mit anzuschauen, doch zeigen die Filme auch Wege, wie Ohnmacht überwunden und Verletzungen heilen können.“

Die Paulus Akademie bietet zudem zwei Morgenveranstaltungen für Schüler ab 12 Jahren rund um den Film „Eldorado – die Flucht ins Paradies" an, in dem der Schweizer Filmemacher Markus Imhoof die dramatische «Ankunft» über das Mittelmeer flüchtender Menschen dokumentiert und ihnen durch Aufnahmezentren folgt, sie bei der Schwarzarbeit auf Tomatenplantagen filmt und sie in Schweizer Luftschutzanlagen porträtiert.

Das Human Rights Filmfestival startet heute, Mittwoch 5. Dezember, und dauert bis zum 10. Dezember. Alle Vorstellungen unter www.humanrightsfestival.ch

zuletzt verändert: 06.12.2018 09:19