Telefon 143 über 30‘000 Mal angewählt

Die Nachfrage nach der Dargebotenen Hand ist 2018 gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent gestiegen. Am 14.3., dem «Tag des Zuhörens», machte die Dargebotene Hand an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und am Bahnhof Rapperswil auf ihre Telefon-, Chat- und Mailberatung aufmerksam.
Telefon 143 über 30‘000 Mal angewählt

Matthias Herren, Leiter der Dargebotenen Hand Zürich, verteilte am Bahnhof Rapperswil Schoggi-Herzen. Foto: zVg

Die Nachfrage nach den Angeboten der Dargebotenen Hand hat 2018 stark zugenommen. Rund 29‘000 Mal wurde die Nummer 143 gewählt, knapp 2‘000 Kontakte erfolgten via Chat oder Mail.

Freiwillige machen mit Schokoladenherzen auf die Dargebotene Hand aufmerksam. Foto: zVg

Die Dargebotene Hand hat sich für den diesjährigen «Tag des Zuhörens » zwei besondere Standorte ausgesucht. Rapperswil gehört ebenso zur Region Zürich von Telefon 143, wie auch der Bezirk See-Gaster im Kanton St. Gallen und drei Bezirke im Kanton Schwyz. 

An der ZHdK gehen rund 2'300 Studierende ein und aus. Menschen unter 40 Jahren rufen Telefon 143 zwar weniger an, nutzen aber häufig die Online-Beratung. Seit diesem Jahr kann täglich neu von 10 bis 22 Uhr gechattet werden. Der Leiter der Dargebotenen Hand, Matthias Herren, der auch Theologe und Pfarrer ist, war zum ersten Mal bei der Aktion dabei: "Die Leute waren sehr sympathisch und nett. Man kennt die Dargebotene Hand - häufige Reaktion war: Schön gibt es Euch, hoffentlich brauche ich Euch nie." 

https://www.143.ch/

zuletzt verändert: 18.03.2019 09:13