Synode unterstützt katholische Institutionen

Nach dem Besuch von Regierungsrätin Jacqueline Fehr beschloss die Synode die finanzielle Unterstützung zweier grosser katholischer Institutionen, der Paulus Akademie und der Freien Katholischen Schulen (FKSZ). Die Synode verabschiedete zudem den abtretenden Synodalratspräsidenten Benno Schnüriger.
Synode unterstützt katholische Institutionen

Die neue Präsidentin Franziska Driessen-Reding (M.) mit Benno Schnüriger (rechts) und Synodalrat Daniel Otth (l.). Foto: K. Lenz

Regierungsrätin Fehr hatte bereits zur Beginn der Sitzung Benno Schnüriger für den grossen Beitrag zum Gemeinwohl im Kanton Zürich gedankt. Die Synodalen schenkten zum Abschied einen Baum mit kleinen Zetteln, auf denen ihre guten Wünschen für den abtretenden Synodalratspräsidenten notiert waren. Schnüriger gab sein Amt nach 11 Jahren ab. Seine Nachfolgerin ist mit Franziska Driessen-Reding bereits gewählt und ab 1. Juli offiziell im Amt.

Katholische Schulen für alle

Die Freien Katholischen Schulen erhalten in den Jahren 2019-2022 jährlich 2,6 Mio. Franken aus der Zentralkasse der Körperschaft. Der Betrag soll vor allem helfen, dass auch Kinder aus sozial schwachen Familien die private Schule besuchen können. Klar wurde der Wunsch in der Synode formuliert, dass die Freien Katholischen Schule keine „Eliteschule für Reiche“ sein sollten, sondern viel mehr auch Kindern von sozial schwachen Familien oder solchen, die in einer staatlichen Schule nicht zurechtkommen, offen stehen. Der Antrag wurde mit 59 Ja-Stimmen gutgeheissen.

Unterstützung für die Paulus Akademie gab zu reden

Nach intensiver Diskussion nahmen die Synodalen den Antrag zur Unterstützung der katholischen Bildungsinstitution Paulus Akademie an. Neben der jährlichen Unterstützung von 1,258 Mio. Franken beschlossen sie, der Paulus Akademie eine Anschubfinanzierung von insgesamt 700 000 Franken (2019-2022) zum Betrieb des neuen Tagungshauses an der Pfingstweidstrasse (siehe Bild unten) auszurichten, sobald der Bezug erfolgt ist. 

Bild: Catherine Hauser

Jahresbericht und Jahresrechnung abgenommen

Ab 2019 ist die Italiener-Seelsorge in der Personalpfarrei Don Bosco Zürich kantonal organisiert und folgt damit den rund 20 Seelsorgestellen für Anderssprachige im Kanton Zürich. Mit der Kantonalisierung der Missione Cattolica de Lingua Italiana Zürich sollen Synergien erreicht werden sowie Abläufe und Zuständigkeiten vereinfacht werden. 88 Synodale stimmten klar für die Kantonalisierung.

Die Körperschaft unterstützt finanziell die Fusion der Kirchgemeinde Schönenberg-Hütten mit Wädenswil mit 300 000 Franken in den Jahren 2019 bis einschliesslich 2022. Weitere 200 000 Franken werden für die Fusion im Budget 2019 eingestellt und können bei Bedarf abgerufen werden.  

Die Jahresberichte von Personalombudsstelle, Rekurskommission und Körperschaft wurden diskussionslos und ohne Gegenstimme von den Synodalen genehmigt. Angenommen wurde auch der Finanzplan der Körperschaft für die Jahre 2019 bis 2021. Die Jahresrechnung schliesst bei einem Aufwand von 59,4 Millionen Franken und einem Ertrag von 63,5 Millionen Franken mit einem Ertragsüberschuss von 4,1 Millionen Franken ab. Das Eigenkapital beträgt damit Ende 2017 47,8 Millionen Franken. Aufgrund einer sehr geringen Jahresteuerung beschloss das Parlament, dem Personal für 2017 keine Teuerung auszugleichen.

 

 

zuletzt verändert: 02.07.2018 12:39