Stabübergabe von Bernd Kopp zu Andreas Beerli

Die kirchliche Fachstelle für Gemeindeberatung und Supervision geht in neue Hände über: nach 13 Jahren geht Bernd Kopp anfangs 2018 in Pension. Nach einer Übergangszeit tritt Andreas Beerli dessen Nachfolge an.
Stabübergabe von Bernd Kopp zu Andreas Beerli

Bernd Kopp und Andreas Beerli

Seit Oktober 2004 besteht die kirchliche Fachstelle für Gemeindeberatung und Supervision. Bernd Kopp hat sie  als Theologe, Supervisor und Mediator in den vergangenen 13 Jahren zu einer unverzichtbaren und allseits geschätzten Institution aufgebaut. Ende Januar beendet er sein 60%-Pensum, steht aber für eine Übergangszeit bis April 2018 noch zur Verfügung, um einzelne Projekte und Beratungen weiterzuführen. Ab 1. Februar 2018 übernimmt Andreas Beerli zu 20% und ab 1. April 2018 dann zu 60%.
Der 55-jährige Andreas Beerli bringt vielfältige Erfahrung aus dem Berufsleben mit. Er war zunächst als eidg. Dipl. Drogist in der Pharmabranche und anschliessend als Geschäftsführer einer grossen Drogerie tätig. Nach absolviertem Theologiestudium wirkte als Pastoralassistent und dann über 15 Jahre als Pfarreibeauftragter. Neben diesem Engagement besuchte er wöchentlich Gefängnisinsassen und leitet die kantonale Gefängnisseelsorgestelle seit 4 Jahren. Ein zusätzliches Masterstudium in Non-Profit-Management, sowie eine spezielle Ausbildung in Coaching/Supervision und Organisationsberatung ergänzen den vielfältigen Ausbildungsrucksack von Andreas Beerli.

Höchste Diskretion und keine Auskunftspflicht

Die kirchliche Fachstelle für Gemeindeberatung und Supervision liegt diskret an der Bederstrasse 76 in der Nähe des Bahnhofs Enge. Sie verfügt über besondere Rahmenbedingungen, welche für ein effizientes und vertrauensvolles Bearbeiten von schwierigen Situationen und Konflikten sorgen. Auf den Erfolg der Fachstelle befragt, skizziert Bernd Kopp begünstigende Faktoren: „Zum Erfolg trägt massgeblich bei, dass die Stelle zwar administrativ direkt dem Generalvikar unterstellt ist, jedoch inhaltlich selbständig wirkt und weder dem Generalvikar noch Dritten gegenüber auskunftspflichtig ist. In meinem Arbeiten weiss ich mich als BSO-Mitglied auch vollumfänglich der Ethik des Berufsverbandes Supervision und Coaching und Organisationsberatung verpflichtet.“ Das Angebot umfasst Einzelcoachings, Teamsupervisionen sowie Kommunikationstrainings für Gremien und Gruppen aus Pfarreien und Kirchgemeinden.

Brennpunkte Personalpolitik und Duales System

Im Rückblick ortet Bernd Kopp zwei zentrale Bereiche, in welchen stetiger Bearbeitungsbedarf besteht: Die Personalpolitik und das Duale System. Unpassend besetzte Stellen oder Unklarheiten in Kompetenzbereichen kommen die betroffenen Pfarreien oder Kirchgemeinden oft menschlich wie finanziell teuer zu stehen. „Das zunehmende Bedürfnis nach Beratungen zeigt“, so Kopp, „dass vielerorts das Bewusstsein für kooperative und bewusste Reflexion gewachsen ist und als wertvolles Werkzeug eingesetzt wird.“
Weitere Informationen finden sich auf der Homepage
Bederstrasse 76, 8002 Zürich
Tel.: +41 (0)44 501 49 49
zuletzt verändert: 22.11.2017 07:24