Felix-und-Regula-Weg

Eröffnung des neuen ökumenischen Pilgerweges
Felix-und-Regula-Weg

Foto: Arnold Landtwing

Am Sonntagmorgen kamen sie in Zürich an: die Pilger, die vor 4 Tagen zuhinterst im Glarnerland bei der Felix-und-Regula-Quelle gestartet waren. Der Empfang in Zürich war sehr herzlich. Die Feier in der Wasserkirche war ein ökumenischer Höhepunkt.

Nur langsam schälten sich am nebligen Sonntagmorgen die Umrisse des Ledischiffes aus dem Nebel. Am Theatersteg hatten sich bereits gegen 100 Personen versammelt. Sie waren der Einladung des Glarner Pastoralforums zum Familiensonntag gefolgt und empfingen nun die Pilger gebührend. Am Ufer spielte das Alphornquartett Tödifirn einen musikalischen Willkommensgruss. Müde aber über das ganze Gesicht strahlend hatten die 40 Pilger wieder festen Boden unter den Füssen. Der reformierte Ökumenebeauftragte Peter Dettwiler führte die Gruppe auf einem kleinen Stadtrundgang zu historischen Stätten im Zusammenhang mit Felix und Regula. Bei der Wasserkirche angekommen, liess der kantonale Seelsorgerat Zürich die legendäre Zürcher Gastfreundschaft aufleben und tischte einen grosszügigen Apéro auf. Nachmittags um 14 Uhr setzte ein offizieller Festakt einen besonderen Akzent. Persönlichkeiten aus Politik und Kirche würdigten die Initiative des neuen Pilgerweges. Den Abschluss bildete ein schlichter und feierlicher ökumenischer Gottesdienst, in dem Generalvikar Josef Annen sich freute, am Ziel des Pilgerweges begrüssen zu dürfen. Dem Initianten des Pilgerweges, Pfarrer Josef Kohler aus Schwanden, war es  vor allem ein Anliegen, den Glarnern und Zürchern die Augen für eine gemeinsame Tradition zu öffnen, die diesmal nicht wirtschaftlich begründet ist, sondern aus der Natur kommt: die Quelle als Lebensstrom und Verbindung beider Regionen. Dieses Ziel hat diese Pilgerreise eindrücklich erfüllt. Der Pilgerweg ist eröffnet und wartet darauf, auch in umgekehrter Richtung entdeckt zu werden.

zuletzt verändert: 27.09.2013 10:26
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