Zurich Film Festival - auch die Kirche ist dabei

Im Zentrum des öffentlichen Interesses stehen zwar die grossen Stars. Doch auch die Kirche ist am Zurich Film Festival (24.9. bis 4.10.) vertreten. Zum Beispiel mit dem Schweizer Spielfilm «Köpek» (Der Hund) von Esen Isik, der als Premiere zu sehen ist. Er wurde von der Katholischen Kirche im Kanton Zürich unterstützt. Filmexperte Charles Martig vom Katholischen Mediendienst empfiehlt zudem die Filme «Paradise» und «La passion d’Augustine».
Zurich Film Festival - auch die Kirche ist dabei

Ausschnitt aus dem Film «Köpek» als Weltpremiere am ZFF: Foto Cineworx

Die Schweizer Regisseurin Esen Isik zeigt ihren neuen Film «Köpek» als Weltpremiere am ZFF. Der Spielfilm enthüllt Konflikte in der türkischen Gesellschaft der Gegenwart. Es geht um drei (Liebes-)Schicksale, die in der Metropole Istanbul aufeinandertreffen. Isik behandelt diese mit viel Fingerspitzengefühl. «Köpek» wurde von der Katholischen Kirche im Kanton Zürich gefördert.

Der iranische Film «Paradise», der am Filmfestival von Locarno mit dem Preis der Ökumenischen Jury ausgezeichnet wurde, ist ebenfalls am ZFF zu sehen. Er beschäftigt sich mit der strukturellen Gewalt an Frauen und Mädchen in Teheran.

Aus religiöser Sicht ist das neue Werk von Léa Pool «La passion d’Augustine» besonders interessant. Hier geht es um Mutter Augustine, die im Kanada der 1960er Jahre eine Klosterschule leitet. Im Zuge einer neuen Bildungspolitik gerät sie in Konflikte mit dem Staat, ihrem Orden und dem Vatikan – und entscheidet sich immer für das Wohl ihrer Schülerinnen.

Hier finden Sie den Original-Artikel von Charles Martig zu den drei Filmen.

Programm des Zurich Film Festival

zuletzt verändert: 24.09.2015 09:47