Gelebte Ökumene: Zürcher AGCK wird 50

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (AGCK) war die Pionierin der Ökumene.
Gelebte Ökumene: Zürcher AGCK wird 50

Prozession der orthodoxen Kirchen zu den Zürcher Stadtheiligen Felix und Regula. Foto: zvg

Das 50jährige Bestehen feiert sie am Mittwoch, den 15. April 2015, in der Griechisch-orthodoxen Kirchgemeinde (Saal der Griechisch-orthodoxen Gemeinde Hl. Dimitrios, Rousseaustrasse 17, 8037 Zürich).

Zu dem Fest (Beginn 18.30 Uhr) mit kulturellen Beiträgen der Mitgliedskirchen sind alle Interessierten eingeladen.

Die AGCK Schweiz ist die älteste und einzige national tätige ökumenische Plattform in der Schweiz. Elf Kirchen sind Mitglied. In mehr als der Hälfte der Kantone gibt es auch kantonale AGCK, so auch im Kanton Zürich.

Die AGCK versammelt leitende Persönlichkeiten aus der Katholischen Kirche im Kanton Zürich, dem Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund SEK, der römisch-katholischen Bischofskonferenz, der Christkatholischen Kirche in der Schweiz, der Evangelisch-methodistischen Kirche in der Schweiz, dem Bund Schweizer Baptistengemeinden, der Heilsarmee, dem Bund Evangelisch-lutherischer Kirchen in der Schweiz und im Fürstentum Lichtenstein, der Orthodoxen Diözese der Schweiz des ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel, der serbisch-orthodoxen Kirche der Schweiz sowie der anglikanischen Kirche in der Schweiz.

Die AGCK ist assoziiertes Mitglied des Ökumenischen Rates der Kirchen in Genf und arbeitet mit den Arbeitsgemeinschaften der Christlichen Kirchen in Europa zusammen.

Alle Mitgliedkirchen haben am 23. Januar 2005 in St. Ursanne die Charta Oecumenica unterzeichnet. Die Charta Oecumenica nennt ökumenische Grundüberzeugungen und leitet daraus ökumenische Selbstverpflichtungen der Kirchen her. Basis ist die Überzeugung, dass das Bekenntnis einer Kirche zur Ökumene und die Mitgliedschaft in ökumenischen Organisationen im Verhalten dieser Kirche erkennbar sein soll.

Das Dokument nennt Selbstverpflichtungen im Verhalten der Kirchen untereinander (Punkte 2 bis 6), gegenüber der Gesellschaft (Punkte 7 bis 9) und gegenüber anderen Religionen und Weltanschauungen, insbesondere Judentum und Islam (Punkte 10 bis 12).

 

zuletzt verändert: 17.04.2015 11:27