Grosses Opfer für Syrien

10 000 FrankenTüropfer am Jubiläumsgottesdienst für den Flüchtlingsdienst der Jesuiten
Grosses Opfer für Syrien

15 000 Mahlzeiten bereiten die Köche in der Feldküche Aleppo täglich zu. Foto: JRS

Mit einem Festgottesdienst in der Kirche St. Peter und Paul feierte die Katholische Kirche im Kanton Zürich in der voll besetzten Mutterkirche St. Peter und Paul Zürich dankbar 50 Jahre Anerkennung als Körperschaft. Die Fürbitten – vorgetragen von Synodalen – befassten sich mit Krieg und Gewalt im Nahen Osten. Auch das Türopfer am Festgottesdienst widmete sich Notleidenden: Es geht an den Flüchtlingsdienst der Jesuiten, der mit verschiedenen Projekten in Syrien Hilfe leistet. Eine Suppenküche in Aleppo, medizinische Versorgung in Damaskus und Projekte für Kinder sind nur einige der Angebote, die die Jesuiten in den Kriegsgebieten in Syrien anbieten.

Das Türopfer am Festgottesdienst erbrachte die stolze Summe von 8‘695.75 Franken. Generalsekretär Giorgio Prestele hatte die Festgemeinde anlässlich des Gottesdienstes deutlich gebeten, es „rascheln und nicht klimpern“ zu lassen. Der Synodalrat hat nun beschlossen, der Jesuitenmission den aufgerundeten Betrag von 10‘000 Franken zu überweisen. Die Reaktion aus Syrien kam prompt, vom lokalen Direktor in Damaskus, Pater Nawras Sammour. Per Mail bedankte er sich: „It's not only about the material support (which is very well appreciated and important for us), it's also about your spirit of solidarity. You care and we feel that we are not alone.“ (Es geht nicht nur um den materiellen Support, (den wir schätzen und der sehr wichtig ist), es geht auch um Eure Solidarität. Ihr nehmt uns wichtig, und wir fühlen uns nicht allein.)

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zuletzt verändert: 03.10.2013 16:34