«Haltestille Bahnhofstrasse» startet ins fünfte Jahr

Die ökumenische «Haltestille Bahnhofstrasse» in der Augustinerkirche (Münzplatz/Bahnhofstrasse) startet in ihr fünftes Jahr. Seit Januar 2011 bieten ein christkatholischer, ein römisch-katholischer und ein evangelisch-reformierter Seelsorger in der «Haltestille» jeden Donnerstag (12.15 bis 12.35 Uhr) eine zeitgemässe Spiritualität für die Mittagspause.
«Haltestille Bahnhofstrasse» startet ins fünfte Jahr

Die «Haltestille» in der schlichten Augustinerkirche unweit der Bahnhofstrasse. Foto: Barbara Ludwig

«Wir wollen, dass Menschen konkret etwas für ihren Alltag mitnehmen und greifen Themen auf, die viele beschäftigen», beschreibt der katholische Seelsorger Thomas Münch (Bild unten) das Angebot in der Haltestille. Als Beispiel nennt er die Flüchtlingskrise oder die Anschläge von Paris. Es können aber auch Gedanken rund um kirchliche Feste oder Grundfragen unseres Lebens sein.

Thomas Münch

Musikerinnen und Musiker der Zürcher Hochschule der Künste begleiten die «Haltestille» und öffnen musikalisch den Raum zum Nachdenken.

Das Publikum, das sich jeweils am Donnerstags in der christkatholischen Augustinerkirche versammelt, ist von Alter und Herkunft her bunt gemischt: zufällig vorbeischauende Zürich-Besucher und Berufsleute aus Büros und Banken der Umgebung mischen sich mit eher älteren Menschen.

Alle sind willkommen – unabhängig von Konfession und Religion können die Besucherinnen und Besucher einen Ort der Kraft, Stille, Musik und Begegnung erleben und angeregt in den Alltag zurückkehren. Für persönliche Gespräche stehen Seelsorger der drei Konfessionen zur Verfügung.

www.haltestille.ch

zuletzt verändert: 05.01.2016 14:04