Synodalrat spricht Sofort-Winterhilfe für Syrien

Der Synodalrat beschliesst 20‘000 Franken Soforthilfe zugunsten der vom Bürgerkrieg und kalten Winter betroffenen Menschen in Syrien. Das Geld – seit Mitte 2013 sind es insgesamt 230‘000 Franken – wird dem Flüchtlingsdienst der Jesuiten zur Verfügung gestellt, der seine Hilfe vor Ort anbietet.
Synodalrat spricht Sofort-Winterhilfe für Syrien

Freiwillige des Flüchtlingsdienstes der Jesuiten (JRS) packen Hilfspakete. Archiv Jesuitenmision

Nicht genug, dass der Bürgerkrieg unvermindert weitergeht, rund zwei Millionen Syrer in Nachbarländer geflüchtet sind und im Land selbst vier Millionen Menschen in völliger Armut leben. Die Not wächst zusätzlich mit dem harten Winter.

Seit Anfang 2012 arbeitet die Jesuitenflüchtlingshilfe mit Netzwerken aus freiwilligen Helfern und örtlichen Hilfskomitees, um die Bedürfnisse der von Gewalt betroffenen Familien zu decken. Jesuiten, der Flüchtlingsdienst (Jesuit Refugee Service JRS) und Freiwillige helfen den Menschen unabhängig ihrer Religion oder Herkunft mit Nahrungsmitteln und bei der Wohnungssuche, organisieren Schulunterricht und psychosoziale Betreuung für Kinder und verteilen warme Kleidung für den kalten Winter.

Aufgrund persönlicher Kontakte zwischen Synodalrat und Generalvikar mit Pater Nawras Sammour, Regionaldirektor des JSR für den Mittleren Osten, hatte die Synode Ende Juni für die Sofort- und Nothilfeleistung in Syrien einen Betrag von 200‘000 Franken bereitgestellt. Zudem erbrachte das Türopfer für Notleidende in Syrien anlässlich des Festgottesdienstes zum 50-Jahr-Jubiläum der öffentlich-rechtlichen Anerkennung der Körperschaft die stolze Summe von 8‘695.75 Franken, die der Synodalrat auf 10‘000 Franken aufrundete. Mit der nun beschlossenen Soforthilfe hat die Katholische Kirche im Kanton Zürich den Flüchtlingsdienst der Jesuiten mit insgesamt 230‘000 Franken unterstützt.

www.jrs-schweiz.ch

zuletzt verändert: 19.12.2013 11:43