Seelsorge auch im Asylzentrum Juch

Kirchen unterstützen Menschen in belastenden Situationen mit seelsorgerlichen Angeboten - auch im neuen Asylzentrum in Zürich Altstetten.
Seelsorge auch im Asylzentrum Juch

Viele Menschen aus afrikanischen Staaten leben im Asylzentrum in Zürich Altstetten. Foto: C. Wider

Seit Anfang Jahr gibt es im Juchareal in Zürich Altstetten ein sogenanntes Bundesverfahrenszentrum für Asylsuchende, das als Testzentrum für beschleunigte Verfahren andere Standorte entlasten soll. 300 Menschen vor allem aus Syrien, Eritrea und weiteren afrikanischen Staaten leben hier bei Vollbelegung bis zu 140 Tage lang. Pro Jahr sollen bis zu 1400 Asylgesuche bearbeitet werden. Den Alleinstehenden sowie Familien mit Kindern wollen die Katholische Kirche im Kanton Zürich sowie die reformierte Kirche in Zusammenarbeit mit einem muslimischen Seelsorger interreligiöse Seelsorgegespräche in speziellen Räumlichkeiten anbieten. Ein kleiner „Raum der Stille“ wird ebenfalls eingerichtet. Die Polizeiseelsorgerin Jeanine Kosch erarbeitet derzeit ein inhaltliches Konzept für die Seelsorge im Asylzentrum. Die Kirchen verstehen den Einsatz als Teil ihrer gesamtgesellschafltichen Verantwortung, Menschen in belastenden Situationen zur Seite zu stehen. Der Synodalrat hat 65 000 Franken für 2014 für das Pilotprojekt „Seelsorge im Asylzentrum Juch“ gesprochen.

www.stadt-zuerich.ch/bundesasylzentrum

(Informationen für Anwohner und Medien rund um das Zentrum)

zuletzt verändert: 24.03.2014 15:30