Zwingli wirft seinen Schatten von Zürich bis Einsiedeln

Am 1. November und am 19. November begegnen sich im Zusammenhang mit dem Kunstprojekt «Schattenwurf Zwingli» Bruder Klaus und Zwingli symbolisch im Grossmünster in Zürich und im Kloster Einsiedeln.
Zwingli wirft seinen Schatten von Zürich bis Einsiedeln

An Allerheiligen mit Orgel- und Gregorianik-Konzert, Schattenspiel und Dialoggespräch im Grossmünster in Zürich / Am 19. November ökumenische Vesper in der Klosterkirche und Lichtspiel auf dem Klosterplatz in Einsiedeln

Im Rahmen von «Schattenwurf Zwingli» findet an Allerheiligen – vier Tage vor dem Reformationssonntag – abends (ab 18.30 Uhr) im Grossmünster eine musikalische Meditation statt. Ausgehend von der Musikalität des Reformators Huldrich Zwingli werden der Stiftsorganist des Klosters Einsiedeln, Pater Theo Flury, sein Kollege und Grossmünsterorganist, Andreas Jost, an der grossen Metzlerorgel aus der katholischen und evangelischen Tradition u.a. Werke von Heinrich Scheidemann, Johann Sebastian Bach, Jan Pieterszoon Sweelinck, Dietrich Buxtehude, Ludivico Grossi da Viadana und Theo Flury spielen. Zudem wirkt am Schattenwurf die Schola Romana Lucernensis unter Leitung von Werner Bucher und dem Saxophonisten John Voirol mit gregorianischen Chorälen, Improvisationen und Variationen mit. Abt Urban von Einsiedeln und Grossmünsterpfarrer Christoph Sigrist werden sich zur tiefen Dimension des ökumenischen Klanges unterhalten. Anschliessend erfolgt die Lichtinstallation von Gerry Hofstetter.

Schattenspiel in Zürich an Allerheiligen, am 19. November auf dem Klosterplatz in Einsiedeln. Foto: Frank Schwarzbach

Am 19. November erreicht dann der «Schattenwurf Zwingli» das Kloster Einsiedeln, wo Christoph Sigrist und Urban Federer gemeinsam eine ökumenische Vesper gestalten.

www.schattenwurfzwingli.ch

zuletzt verändert: 27.10.2017 10:04
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