Pfarrer Andreas Burch ist gestorben

Am 5. Dezember ist in Sachseln Andreas Burch gestorben. Sein jahrzehntelanges priesterliches Wirken hat die Seelsorge im Kanton Zürich geprägt. Generalvikar und Synodalrat gedenken mit Dankbarkeit des Verstorbenen.
Pfarrer Andreas Burch ist gestorben

Pfarrer Andreas Burch, gestorben am 5. Dezember 2017

Der 76-jährige Pfarrer Andreas Burch hat die Seelsorge im Kanton Zürich gestaltet und weiterentwickelt wie kaum ein anderer.

Ein offener, der Welt zugewandter Seelsorger

Die Pfarrei Kloten schreibt dazu auf ihrer Homepage treffend: „Pfarrer Burch hat während vier Jahrzehnten die katholischen Pfarreien Kloten und Bassersdorf/Nürensdorf geleitet. Er hat sie geprägt wie kein anderer und ist mit Leib und Seele eingestanden für eine offene, der heutigen Welt zugewandte Seelsorge. Wir verlieren mit ihm einen äusserst verdienten Seelsorger, aber auch einen Menschen, der mit Freude und Humor feiern konnte. Viele Menschen haben durch ihn in der Kirche eine Heimat gefunden.“

Mutiges Projekt Heimgruppenunterricht

Zusammen mit Hans Leu startete Andreas Burch 1972 als katechetisches Experiment das Projekt des Heimgruppenunterrichts – ein Modell, das sich im pfarreilichen Alltag bis heute bestens bewährt hat und 2012 als katechetisches Modell in die Fachstelle Religionspädagogik integriert wurde.

Synodaler der ersten Stunde

Geschichte geschrieben hat Andres Burch auch als Mitglied der Synode: Von 1983 – 1995 war er Synodaler, gehörte damit zur Gründungsgeneration der ersten Synode und wirkte drei Amtsperioden lang.

Die Beerdigung und Beisetzung haben am 11.Dezember in Sarnen stattgefunden. Der Dreissigste für Andreas Burch wird am 6. Januar 2018 um 18 Uhr in der Pfarrkirche St. Peter und Paul Sarnen gefeiert.

zuletzt verändert: 11.12.2017 14:21