Orthodoxes Gipfeltreffen in Zürich

Zürich wird einmal mehr seinem Ruf als Zentrum gelebter Ökumene gerecht. Am 8. und 9. Mai, eine Woche nach dem orthodoxen Osterfest, findet hier ein Gipfeltreffen zwischen orthodoxen, katholischen und reformierten Kirchen statt.
Orthodoxes Gipfeltreffen in Zürich

Prozession orthodoxer Christen in Zürich. Foto: Viviane Schwizer

Gegen 50‘000 orthodoxe Christen leben heute im Kanton Zürich in 12 ostkirchlichen Gemeinden. Sie stammen aus den verschiedensten Ländern: von Nordafrika (Äthiopien, Eritrea) über den Nahen und Mittleren Osten (Ägypten, Irak, Syrien, Libanon), dem Balkan (Serbien, Rumänien, Bulgarien), über Griechenland bis Russland und Armenien.

Erstmals treffen sich am 8. und 9. Mai in Zürich Bischöfe und für diese Kirchen Verantwortliche aus dem In- und Ausland, um das Leben ihrer Gemeinden und die kirchlichen wie staatlichen Verhältnisse im Kanton kennenzulernen und den gegenseitigen Austausch zu fördern.

Eingeladen sind sie vom Verband der Orthodoxen Kirchen in Zürich, welcher von der Reformierten und der Katholischen Kirche im Kanton Zürich unterstützt wird. Dementsprechend sind auch mehrere Begegnungen mit den Verantwortlichen dieser Kantonalkirchen sowie der kantonalen und Stadtzürcher Behörden vorgesehen.

Das Gipfeltreffen findet aber nicht nur hinter verschlossenen Türen statt. Zu folgenden Anlässen im Rahmen des Besuchsprogramms sind auch alle Gläubigen und Interessierten eingeladen:

  • Am Sonntag, 8. Mai, findet um 18 Uhr eine Österliche Begegnung im Grossmünster statt unter Mitwirkung der Chöre Bogorodicin und Mokranjac der serbisch-orthodoxen Kirche.
  • Am Montag, 9. Mai, werden die orthodoxen Kirchenvertreter als Ehrengäste an der ökumenischen Feier zur Eröffnung des neuen Amtsjahres von Kantons- und Regierungsrat teilnehmen. Anschliessend stehen Besichtigungen von Wasserkirche, Fraumünster und St. Peter auf dem Programm.

 

zuletzt verändert: 04.05.2016 11:44