Neue Chancen

Zum 50-Jahr-Jubiläum: Starthilfe für Jugendliche
Neue Chancen

In der «Sozialfirma» übernehmen Zweierteams Garten- und Hauswartsarbeiten – eine Person ohne Beeinträchtigung betreut eine mit Beeinträchtigung. FOTOS: CHRISTOPH WIDER

Besondere Starthilfen verhindern, dass junge Menschen eine lebenslange Rente oder Sozialhilfe beziehen müssen. Sie profitieren von drei Projekten, welche die Katholische Kirche im Kanton Zürich mit je 100 000 Franken unterstützt: als Geschenk zu ihrem 50-Jahr-Jubiläum.

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Wie ein roter Faden zieht sich das immer gleiche Problem durch das Leben vieler junger Menschen: die Lehrstellensuche und die Eingliederung in die Arbeitswelt. Einige der suchenden Jugendlichen finden Hilfe – zum Teil aus Hinterhöfen des Kantons Zürich.

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Nicht bis dorthin musste Arber Berisha gehen, der die Schule ordentlich abschloss, sich danach aber erfolglos bewarb. Er absolviert heute bei der Stiftung Berufslehr-Verbund (BVZ) in der Stadt Zürich eine kaufmännische Ausbildung. Der Berufslehr-Verbund ist quasi eine Selbsthilfeorganisation, die vom Ausländerbeirat der Stadt Zürich gegründet wurde. Co-Präsident Francesco Genova erklärt: «viele Einwanderer gründen in der Schweiz Firmen, passende Leute für ihre Lehrstellen zu finden, ist aber schwer. Andererseits gibt es Jugendliche, die Mühe haben, eine Lehrstelle zu finden. Der BVZ als ‹Drehscheibe›», so Genova, «schafft Abhilfe.» Jugendliche können sich beim Verbund melden; dieser stellt sie an, übernimmt die administrative Begleitung der Lehrlinge und begleitet sie durch die Ausbildung. Auch die Katholische Kirche im Kanton Zürich bietet für BVZ-Lehrlinge diverse Ausbildungsstätten an.

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zuletzt verändert: 14.10.2013 15:21