„Laudato si“ – Enzyklika von Papst Franziskus

Am 18. Juni morgens um 11 Uhr wurde im Vatikan die Öko-Enzyklika von Papst Franziskus vorgestellt. Betitelt ist sie mit „Laudato si – Über die Sorge für das gemeinsame Haus“. Papst Franziskus geht auch hier wieder einen neuen Weg: Es ist das erste Mal in der Geschichte, dass eine Enzyklika einen Untertitel trägt. Bisher war der Titel auf die ersten Worte beschränkt, mit der sie beginnt.
„Laudato si“ – Enzyklika von Papst Franziskus

Foto: Mazur/catholicnews.org.uk, Flickr, CC BY-NC-SA 2.0

Bereits im Vorfeld sorgte die Enzyklika für Furore, weil eine Umweltorganisation mit einem Video in Hollywood-Manier und dem Papst für die Enzyklika warb (http://ecowatch.com/2015/06/12/pope-encyclical-spoof-trailer/).

Empörung erntete eine italienische Zeitung, welche bereits einige Tage vor deren Veröffentlichung einen Vorentwurf der Enzyklika veröffentlichte. Offenbar war dieser der Zeitung aus dem inneren Kreis des Vatikans zugespielt worden. Der Leiter der deutschsprachigen Redaktion von Radio Vatikan, P. Bernd Hagekord sprach in seinem Blog deutliche Worte und nannte den Vorgang sogar Sabotage (http://blog.radiovatikan.de/sabotage/). Seinen Kommentar beendete er mit dem Hinweis: „Wenn es eines Beweises bedurft hätte, dass der Vatikan eine Reform braucht, hier wäre er.“

Da es sich bei der Enzyklika um ein umfangreiches Dokument handelt, vertiefen wir uns erst einmal in den Text. In Deutscher Sprache kann die Enzyklika auf der Homepage der Deutschen Bischofskonferenz heruntergeladen werden.

Am 2. September lädt die Paulus- Akademie in der Liebfrauen-Kirche in Zürich zu einer Veranstaltung zur neuen Enzyklika ein. Weitere Informationen finden sich in diesem Link: http://www.paulus-akademie.ch/index.php?PHPSESSID=o3qit9ajcdv9glk34n9su8v010&na=1,1,0,0,d,,,,,243768

Weitere Infos auf www.kath.ch und Twitter (#laudatoSi)

zuletzt verändert: 19.06.2015 07:16