Kurzfilm zeigt die Arbeit der Flughafenseelsorge

Ein Ort der Ruhe und der Kraft ist der interreligiöse Gebetsraum im Flughafen Zürich. Hier - und an vielen anderen Orten im Flughafen wirken die Seelsorgenden beider Kirchen.
Kurzfilm zeigt die Arbeit der Flughafenseelsorge

Andrea Thali im Andachtsraum des Flughafens. Foto: Kerstin Lenz


Das gut gefüllte Gästebuch und der grosse Verbrauch an Kerzen zeigt, dass die rund 25 000 Mitarbeitenden am Flughafen und die vielen Reisenden gern ihre Gebete und Anliegen deponieren. Regelmässig bietet das Team um die katholische Co-Leiterin Andrea Thali Andachten und Gebete an.

Seelsorge im Gespräch

Den weitaus grösste Teil der Arbeit macht aber die Seelsorge aus, sagt Andrea Thali, die seit 2001 am Flughafen als Seelsorgerin arbeite. Sie führt Gespräche mit Menschen, deren Leben aus den Fugen geraten ist, sei es durch plötzliche Schicksalsschläge, Krankheit, Probleme am Arbeitsplatz oder Brüche in der Beziehung. Vermehrt ist das Pfarramt auch Anlaufstelle für arbeitssuchende Ausländerinnen und Ausländer, die am Flughafen stranden. Andrea Thali : „Zusammen mit dem Flughafen sucht man nach humanen Lösungen, die mit dem Flughafenbetrieb vereinbar sind. Viele Mitarbeitende am Flughafen haben ein Herz für Randständige und unterstützen sie mit kleineren Gaben.“

Ein Film von kath.ch, den der Journalist Hans Merrouche gedreht hat, zeigt nun die Arbeit der Flughafen-Seelsorge. 

zuletzt verändert: 15.07.2016 07:50