Kirchendiplomat Karl-Josef Rauber zum Kardinal ernannt

Der 1991 vom Papst als Vermittler in die Schweiz geschickte Karl-Josef Rauber trug wesentlich zur Lösung des Churer Bistumskonflikts bei.
Kirchendiplomat Karl-Josef Rauber zum Kardinal ernannt

Karl-Josef Rauber (2. v.l.) mit Generalvikar Josef Annen und den beiden Weihbischöfen Paul Vollmar und Peter Henrici anlässlich des 80. Geburtstages von Henrici (von links). Foto Aschi Rutz

Ein Jahr nach seiner Ernennung zum Präsidenten der päpstlichen Diplomaten-Akademie durch Johannes Paul II. wurde dem damaligen Erzbischof Rauber 1991 die Aufgabe übertragen, in der Diözese Chur die Situation zu erkunden und in Rom Lösungsvorschläge zu unterbreiten.

1993 erfolgte die Ernennung Raubers zum Päpstlichen Nuntius für die Schweiz und Liechtenstein. Er und die im selben Jahr vom Papst ernannten Weihbischöfe Peter Henrici und Paul Vollmar für das Bistum Chur vermochten die Situation vorerst nicht zu befrieden. Bis zur Abberufung von Wolfgang Haas als Churer Bischof dauerte es noch vier weitere Jahre.

Am 4. Januar 2015 kündigte Papst Franziskus an, den 80-Jährigen am 14. Februar 2015 – zusammen mit sechs weiteren Europäern, fünf Lateinamerikanern, je drei Asiaten und Afrikanern sowie zwei Ozeaniern – ins Kardinalskollegium aufzunehmen.

Mehr dazu im Informationsblatt (Januar 2015)

zuletzt verändert: 05.01.2015 16:15