Kirchliche Jugendarbeit steht vor Abschied und Neubeginn

Die Projektstelle «Förderung von kirchlicher Jugendarbeit in Pfarreien» beendet Ende des Jahres ihren Auftrag, nachdem rund 40 Pfarreien von der Beratung profitiert haben. Ab 2017 werden in den drei Dekanaten Albis, Oberland und Stadt Zürich sowie in der Region Flughafen je eine Stelle «Animation kirchliche Jugendarbeit» die Aufgabe dezentral weiterführen.
Kirchliche Jugendarbeit steht vor Abschied und Neubeginn

Offene kirchliche Jugendarbeit vor Ort: Glaskubus in Dietlikon im September 2015. Foto: Stefan Ritz

Die befristete Projektstelle der Jugendseelsorge Zürich wartete auch mit zwei eigenständigen Projekten auf: «Pfannenfertig» unterstützte die Pfarreien mit speziellen Produkten für Kinder und Jugendliche.

Diese Jugendarbeit aus der Büchse nutzten bisher etwa 70 Pfarreien. Sie können die inzwischen 40 Angebote – vom Breakdance Workshop bis hin zum Zirkus zum Ausprobieren – auch weiterhin abrufen. Buchbar ist künftig ebenso der «Glaskubus», der eine offene kirchliche Jugendarbeit vor Ort möglich macht. Insgesamt vier Pfarreien und zwei externe Institutionen probierten diesen innovativen Raum für Kinder und Jugendliche aus.

Leiter Stefan Ritz gibt heute Abend eine Abschluss-Party für die Projektstelle «Förderung von kirchlicher Jugendarbeit in Pfarreien» im Jenseits IM VIADUKT. Er wird künftig eine der vier regionalen Animationsstellen für kirchliche Jugendarbeit (AKJ) leiten. Stefan Ritz an die Adresse der Verantwortlichen der kirchlichen Jugendarbeit im Kanton Zürich: «Nach rund 20 Jahren Erfahrung in der Kinder- und Jugendarbeit kann ich mit Stolz behaupten, dass es sich lohnt, in unsere Zukunft zu investieren.»   

Jugendseelsorge Zürich

zuletzt verändert: 08.11.2016 17:03