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150 Jahre Inländische Mission

Am Freitag, 5. April 2013 feiert die Inländische Mission anlässlich des 150-jährigen Bestehens abends um 18.30 Uhr in der Liebfrauenkirche einen Jubiläumsgottesdienst. Zu diesem Festanlass mit Generalvikar Josef Annen und dem Bischof sind alle Katholikinnen und Katholiken des Kantons Zürich herzlich eingeladen. Es ist dies auch eine Gelegenheit, in der Rückschau Dankbarkeit und Wertschätzung für dieses aussergewöhnliche Werk öffentlich zum Ausdruck zu bringen. Wichtig ist es auch, die gewachsene Solidarität für die Zukunft zu erhalten, damit bei kirchlichen Bauten, Seelsorgeprojekten und mittellosen Pfarreien in allen Winkeln des Landes geholfen werden kann. Diese Solidarität wird in der Schweiz immer wichtiger.

Die Kirche im Kanton Zürich verdankt der Inländischen Mission (IM) viel. Die Geschichte zahlreicher Pfarreien ist untrennbar mit ihr verbunden. Ab 1863 baute die IM unzählige Missionsstationen in den reformierten Kantonen auf und unterstützte katholische Priester in diesen Diasporagebieten. Den Katholikinnen und Katholiken sollte in der Fremde religiöse und menschliche Heimat geboten werden. Sie unterstützte nach besten Möglichkeiten die kirchliche Infrastruktur und das Pfarreileben in über 300 Ortschaften. Mit der rechtlichen Gleichstellung der Katholiken in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und der Einrichtung von römisch-katholischen Kirchgemeinden und Kantonalkirchen in vielen Diasporakantonen wurde die finanzielle Situation für das kirchliche Leben enorm verbessert. Die Situation kehrte sich über die Jahre um: Früher arme Diasporagebiete umfassen heute häufig mehr Katholiken als die Stammlande. Zudem sind die früheren Diasporakantone finanziell oftmals besser gestellt als die ursprünglich katholischen Kantone.

zuletzt verändert: 25.03.2013 10:06
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