„Fake-News“ zu Weihnachten im jenseits im Viadukt

Josef ein "Sugar Daddy"? Maria eine "Teenie-Mutter"? Das jenseits stellt die Weihnachtsgeschichte auf den Kopf - und bringt sie uns so näher.
„Fake-News“ zu Weihnachten im jenseits im Viadukt

Die Weihnachtsgeschichte auf Herz und Nieren überprüft. Foto: jenseits

„Die Weihnachtsgeschichte der Bibel ist kein historischer Tatsachenbericht“, klärt ein als Boulevard-Zeitung gestalteter Flyer die Besucherinnen und Besucher in Bogen 11 und 12 auf und bricht mit der heimeligen Atmosphäre, die die Laternen im jenseits ausstrahlen. Ja – sie wollten schon ein bisschen provokativ sein und Aufmerksamkeit erregen, bestätigt Dominik Michel-Loher, Leiter vom jenseits im Viadukt: „Die Weihnachts-Geschichte ist voller Symbole, knallharten Fakten gibt es nicht. Das wollten wir in unseren Fake-News-Zeiten darstellen.“

Harsche Reaktionen bleiben bisher aus, die meisten verstehen den Dreh – oder übersehen diesen ob der Schönheit der Laternen. „Die Leute hinterfragen weniger, als wir gedacht haben“, so Michel-Loher.

 „So dreist werden wir belogen“

Fiona Knecht mit ihren Laternen. Foto: zVgAus 1000 Einzelteilen ist der Laternen-Reigen entstanden, von Hand zusammen gesetzt. Eine Woche baute die Zürcher Designerin Fiona Knecht. „Die Motive sind bewusst ganz klassisch gewählt wie Laternen, die in der Schule gebastelt werden mit der Krippe, Ochs und Esel, dem Jesuskind“, erklärt Designerin Fiona Knecht. „Erst beim zweiten Mal hinschauen sieht man die Schlagzeilen.“

Am 19. Dezember feiert das jenseits eine besinnliche Weihnachtsfeier (Beginn 19 Uhr).  Die Adventsdeko kann im jenseits noch einschliesslich des 4. Adventssonntags bestaunt und befragt werden. 

Mehr Bilder finden Sie in unserem Facebook-Video hier.

www.jenseitsimviadukt.ch

 

zuletzt verändert: 14.12.2018 08:53