Das Jenseits feiert 5jähriges Bestehen

Juhuuubiläum! 5 Jahre jenseits IM VIADUKT – so heisst es für den Freitag, den 3. Juli. In den Viaduktbögen 11 und 12 wird gefeiert.
Das Jenseits feiert 5jähriges Bestehen

Das jenseits am Abend. Foto: zvg

Der Name war von Anfang an Programm: „Jenseits“ als ein „anderer Bereich“, jenseits des Konsums, jenseits des Stresses und jenseits des Konkurrenzdruckes – ein Kraft- und Ruheort, damals wie heute.

„Das jenseits kommt jetzt in den`Chindsgi`, da muss man es allein laufen lassen können und ich denke, wir „Eltern“ haben bisher vieles gut gemacht“, sagt Ruth Thalmann, zuständige Synodalrätin. „Aber man schaut natürlich weiterhin, dass sich alles gut entwickelt.“

Das Programm ist vielfältig und bunt, zugeschnitten für ein Publikum bis 30 Jahren. Pfarrer Karsten Riedl bietet monatlich im „ViaDOM“ Eucharistiefeiern an, in Zusammenarbeit mit der Jugendseelsorge gibt es die Veranstaltungsreihe „GEISTLabor“ (hier soll der spirituelle Forschergeist geweckt werden). Konzerte, Theater, das Repair Café oder das Talent Café etc. pp. füllen die Bögen mit mal mehr und mal weniger Besucherinnen und Besuchern. Es kommen regelmässig Jugend- und Firmgruppen aus Pfarreien aus dem ganzen Kanton zu Besuch.

Im Juli 2010, nachdem das Bauprojekt IM VIADUKT in Höhe von 840`000 Franken abgeschlossen war, erfolgte die Überführung der ehemaligen Jugendkirche an der Cramerstrasse zum „jenseits IM VIADUKT“ im boomenden Züri-West. Mit einem Beschluss der Synode im Jahr 2012 wurde das Projekt „jenseits IM VIADUKT“ mit einem Stimmenanteil von fast 90 Prozent in ein ständiges Angebot der Katholischen Kirche im Kanton Zürich überführt. Inzwischen gibt es längere Öffnungszeiten, noch breitere Angebote an der Josefwiese, ein vergrössertes Team, auch durch Freiwillige. Den Sommer bestimmt die Konzertreihe „Summer in Paradise“.

Ab September startet der Theologe Michael Mann, derzeit Projektleiter der Jugendkirche Safranblau in St. Gallen,  als neuer Leiter des „jenseits“, das  derzeit von Melanie Brunner interimistisch geführt wird.

 

Synodalrätin Ruth Thalmann blickt in die Zukunft: „Ich wünsche mir, dass das jenseits noch bekannter und noch wichtiger für junge Erwachsenen wird und noch mehr zu einem Ort wird, an dem man sich über Lebens- und Glaubensfragen austauschen kann. Und das darf auch Spass machen.“

Und nach wie vor gilt, was der emeritierte Weihbischof Henrici anlässlich der Einsegnung der Bögen im Jahr 2010 sagte: „Nicht allen wird gefallen, was Ihr hier drin macht. Macht einfach weiter.“

Weihbischof Peter Henrici an den Einsegung im Jahr 2010. (Foto: P. Kubikowski)

www.jenseitsimviadukt.ch

zuletzt verändert: 30.06.2015 08:42
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