Churer Bischof ist offen für ein eigenes Bistum Zürich

Am 12. Dezember 2013 fand auf Einladung von Diözesanbischof Vitus Huonder das angekündigte Gespräch zwischen einer Delegation der Bistumsleitung und einer Delegation des Synodalrates in Chur statt.
Churer Bischof ist offen für ein eigenes Bistum Zürich

Bald Bischofssitz? Die Liebfrauenkirche in Zürich. Foto: zvg

Das Gespräch verlief in einer guten, offenen und konstruktiven Atmosphäre.
Der Diözesanbischof hat das Anliegen der Synodalratsdelegation verständnisvoll entgegengenommen und als nächsten Schritt in dieser Sache das Ersuchen um ein Gespräch mit dem Apostolischen Nuntius zugesichert. Falls sich eine Möglichkeit ergebe, wolle er die Frage auch anlässlich des im Februar 2014 anstehenden Ad-limina-Besuchs der Schweizer Bischöfe in Rom thematisieren.
Der Delegation der Bistumsleitung unter dem Vorsitz von Diözesanbischof Vitus Huonder gehörten an: Martin Grichting (Generalvikar), Josef Annen (Regionaler Generalvikar für die Kantone Zürich und Glarus) und Joseph M. Bonnemain (Bischofsvikar für die Beziehungen zu den staatskirchenrechtlichen Organisationen und Kantonen). Angeführt von Synodalratspräsident Benno Schnüriger setzte sich die Delegation des Synodalrates zusammen aus: Ruth Thalmann, (Vizepräsidentin), Franz Germann (Ressortvorsteher Finanzen) und Giorgio Prestele (Generalsekretär).
Die beiden Delegationen haben eine Weiterführung des Gesprächs nach dem Ad-limina-Besuch auf das Frühjahr 2014 vereinbart.

zuletzt verändert: 13.12.2013 11:46