Beten für die Verfolgten am Dank-, Buss- und Bettag

Die Opfer von Verfolgung, Krieg und Gewalt, besonders im Mittleren Osten sind auch uns gegenwärtig.
Beten für die Verfolgten am Dank-, Buss- und Bettag

Foto: A. Landtwing

Deshalb ruft die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen der Schweiz (AGCK) am Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag (kommenden Sonntag, 21. September) zur Fürbitte und Gebet auf: Für die Opfer, aber auch für alle, die sich für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen.

Als Katholische Kirche im Kanton Zürich schliessen wir uns dem eindringlichen Aufruf der AGCK an: „Die Bewohnerinnen und Bewohner der Schweiz sind dankbar, seit Generationen in einem Land zu leben in dem Religionsfreiheit, die Achtung der Menschenwürde sowie die gleichen Rechte für alle in der Verfassung verankert sind. Diese Werte mit biblischen Wurzeln sind kostbar und die Grundlage für ein Zusammenleben in Frieden und Gerechtigkeit. Für diese Werte gilt es einzustehen, hier in der Schweiz wie auch über die Landesgrenzen hinaus. Das Gebet am Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag soll alle Menschen im Einsatz für Menschlichkeit und Gerechtigkeit ermutigen und in ihrem Auftrag bekräftigen.

An vielen Orten der Welt werden in diesen Tagen religiöse und ethnische Minderheiten verfolgt, gequält, vertrieben und getötet – zur Zeit besonders in der Region Syrien und Irak. Viele Christinnen und Christen aus dem Mittleren Osten haben ihre Glaubensgeschwister des Westens gebeten, sie nicht zu vergessen und für sie zu beten. Ihnen, aber auch den Angehörigen anderer Religionen, die ebenfalls unter dem Terrorregime der Islamischen Krieger leiden, soll das Bettags-Gebet gelten.

Der Geist Gottes schafft im Gebet Verbundenheit mit denen, deren Elend zum Himmel schreit. Er verbindet Betende über Konfessions- und Religionsgrenzen miteinander. Der Geist Gottes spannt ein Netz der Kraft zwischen den Betenden und denjenigen, denen die Fürbitte gilt. Menschen in Syrien und im Irak, aber auch alle, die sich für sie einsetzen, werden daraus Hoffnung schöpfen.“

www.agck.ch

zuletzt verändert: 18.09.2014 14:36