Alt-Stadträtin Stocker im Gespräch mit Stadtheiligen

Zürich war im Mittelalter eine der grössten Pilgerstädte Europas. Von überall her strömten die Pilger ans Grab der Stadtheiligen Felix und Regula.
Alt-Stadträtin Stocker im Gespräch mit Stadtheiligen

2013: Glarner Pilger entdeckt Zürich. FOTO: Arnold Landtwing

Nach dem grossen Erfolg vor einem Jahr machen sich die Glarner im September wiederum auf den Weg. Von Linthal zuhinterst im Glarnerland pilgern sie bis nach Zürich. Hier lässt die ehemalige Stadträtin Monika Stocker in ihrem Dialog die Stadtheiligen greifbar werden.

Vier Tage lang sind die Pilger unterwegs. Sie starten bei der Felix-und Regula-Quelle im Tierfehd, zuhinterst im Glarnerland. Drei Tagesetappen führen auf den Spuren von Felix und Regula über Näfels und Uznach nach Busskirch. Am vierten Tag fährt ein Ledischiff die Pilgergruppe nach Zürich. Der Ökumenebeauftragten der reformierte Kirche Zürich, Peter Dettwiler, führt hier zu den historischen Stätten. In der Liebfrauenkirche verweilen die Pilger bei den Reliquien von Felix und Regula. Anschliessend treffen sie die ehemalige Stadträtin Monika Stocker. In ihrem kürzlich erschienenen Buch „Nun muss ich sie doch ansprechen“ führt diese fingierte Gespräche mit Persönlichkeiten, welche die Geschichte der Stadt Zürich geprägt haben. Ein ökumenischer Gottesdienst in der Krypta der Liebfrauenkirche setzt Schlusspunkt unter diese Pilgerreise.

Weitere Informationen für Pilger, die eine einzelne Etappe oder mehr mit den Glarnern zusammen unterwegs sein möchten: www.pilgerweg-felix-und-regula.ch

zuletzt verändert: 15.09.2014 08:40