300 000 Franken für Neubau der Stiftung Ilgenhalde

In Fehraltorf will die Stiftung Ilgenhalde neue Wohnhäuser für Kinder und Jugendliche mit geistigen und schweren mehrfachen Behinderungen bauen. 300 000 Franken spendet die Synode der Katholischen Kirche im Kanton Zürich an die Baukosten von insgesamt 15,3 Mio. Franken.
300 000 Franken für Neubau der Stiftung Ilgenhalde

Kinder und Jugendliche der Stiftung Ilgenhalde mit ihren Betreuern. Foto: zVg

 

Die heutige Stiftung Ilgenhalde geht auf eine Initiatative der Caritas Zürich in der 1950er Jahren zurück. So setzte sich schon damals die katholische Kirche für Kinder mit Behinderungen, ihre Erziehung, Bildung und Therapie ein. Heute ist die Ilgenhalde ein Kompetenzzentrum für Kinder mit schweren Behinderungen und betreut in ihrer Schule und den Wohnhäusern 56 Kinder.

So sehen die Wohnhäuser jetzt aus. Die aus den 70er Jahren stammenden Wohnhäuser sind aber gesamthaft renovierungs-bedürftig und entsprechen nicht mehr den Bedürfnissen von schwer behinderten Kindern und Jugendlichen. Generalvikar Josef Annen unterstützt als Mitglied des Patronatskomitees die Stiftung und unterstreicht die sozial-diakonische Aufgabe der Kirche in der Gesellschaft. Die zuständige Synodalrätin Vera Newec erklärte: «Der Neubau führt dazu, dass die Lebensqualität der Kinder und Jugendliche ganz klar steigt. Das unterstützen wir gern.» Mehr Informationen zum Bauprojekt, für das noch weitere Spenden benötigt werden, sind hier zu finden. 

Das jenseits als ungewöhnliches kirchliches Angebot im Fokus

Nach intensivem Meinungsaustausch nahm die Synode das neue Betriebskonzept vom «jenseits im Viadukt» zur Kenntnis. Das jenseits soll mit einem Schwerpunkt zu Spiritualität und Religion auch weiterhin junge Menschen Mitte zwanzig erreichen. «Wir wollen Sinnstifter sein», heisst es vom jenseits-Team rund um den Leiter Michael Mann. Bestehende Angebote wie das RepairCafé oder der monatliche Gottesdienst «ViaDom» werden weitergeführt. Neue Angebote wie zum Beispiel eine «Web-Church» mit Online-Seminaren sind in Planung. Jährlich besuchen zwischen drei- und fünftausend Menschen die vielfältigen Veranstaltungen im jenseits, das in den Bogen 11 und 12 in den Viaduktbögen beheimatet ist.

Die im Besitz der Körperschaft stehenden Wohnhäuser an der Birmensdorferstrasse gehören neu zum Finanzvermögen. Diese Umwidmung vom Verwaltungsvermögen war nötig geworden, da die Liegenschaft in Zukunft im Baurecht von der der katholischen Kirche nahe stehenden Niedermann-Hartmann-Stiftung genutzt werden soll. Die Stiftung plant auf dem Grundstück Neubauten, die unter anderem katholischen Einrichtungen wie einen Caritas-Laden und die Jugendseelsorge beheimaten sollen.

Die Synode beschloss zudem, dass eine neue Rekurskommission nicht wie ursprünglich geplant an der Junisitzung, sondern erst im Dezember gewählt wird. Dies vor dem Hintergrund, dass noch eine Teilrevision der Kirchenordnung ansteht, die die Aufgaben der Rekurskommission betrifft.

Ein neues Mitglied für den Synodalrat wird im Juni bestimmt. Vorgeschlagen durch das Seelsorgekapitel ist Luis Varandas, Vikar und Pfarreibeauftragter in Fällanden und Schwerzenbach. Er soll auf Pfarrer Othmar Kleinstein als Synodalrat folgen, der seinen Rücktritt auf Mitte Jahr eingereicht hat.

Alle Unterlagen zu den Geschäften sind hier zu finden. 

 

zuletzt verändert: 06.04.2017 14:28
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