Der neugierige Blick zurück: Danke für das Mittragen!

Der Jahresbericht 2017 der Katholischen Kirche im Kanton Zürich und die Finanzbroschüre mit detaillierten Zahlen zur Zentralkasse der Körperschaft liegen vor und werden Ende Juni von der Synode beraten. Speziell in diesem Jahr: Zusätzlich zum Einblick in die Ressorts, die eigenen und unterstützten Projekte sowie die finanziellen und statistischen Kennzahlen liegen zwei Analysen zur Studie «Kirchliche Tätigkeiten mit gesamtgesellschaftlicher Bedeutung im Kanton Zürich» vor.
Der neugierige Blick zurück: Danke für das Mittragen!

Jahresbericht 2017/Katholisch verbindet: Einweihung der Kirche St. Mauritius in Bonstetten. Foto: Dominique Andereggen

2017 standen speziell im Fokus die Kirchenstudie, die sieben Leitsätze des Zürcher Regierungsrates sowie diverse Anlässe zum Reformations- und Niklaus von Füe-Jubiläum.

Die Kirchenstudie «Kirchliche Tätigkeiten mit gesamtgesellschaftlicher Bedeutung im Kanton Zürich» wurde Ende Juni letzten Jahres der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie ist sehr umfangreich und bietet eine Fülle von Daten. Das Beratungs- und Forschungsbüro ecoplan und das Schweizerische Pastoralsoziologische Institut (SPI) wurden beauftragt, eine Analyse zu den Ergebnissen zu erstellen. Deren Analysen sind hier integral dokumentiert.

So treffend das Fazit der Kirchenstudie mit «Die Kirchen sind ihr Geld wert!» auch ist: Die anerkannten Kirchen im Kanton erbringen nicht nur Leistungen, die sich monetarisieren lassen, sondern sorgen sich auch um das seelische Wohl der Menschen. Seelsorge und karitatives Engagement gehören ultimativ zum kirchlichen Auftrag.

Die beiden Jubiläen – Reformationsgedenken und 600 Jahre Niklaus von Flüe – boten sozusagen den Nährboden für viele ökumenische Anlässe und Begegnungen. Das Projekt «Ökumenischer Brückenschlag» bleibt in spezieller Erinnerung, unterstrich es doch die gemeinsame Verantwortung der beiden Kirchen im Kanton Zürich.

Statue von Bruder Klaus an der Fassade der ihm geweihten Kirche in Zürich-Unterstrass. Foto: Peter Knup

Dankbar zur Kenntnis genommen haben Synodalrat und Generalvikar, dass die Zürcher Regierung den Beitrag der Religionsgemeinschaften zu einem friedvollen und solidarischen Zusammenleben wertschätzt. Sie begrüssen seine Initiative mit einer breitangelegten Diskussion auf der Basis von sieben Leitsätzen zum Verhältnis von Kirche und Staat. Die eigene historische Erfahrung, so Benno Schnüriger und Josef Annen, verpflichte die Katholische Kirche im Kanton Zürich, den Weg der gesellschaftlichen Integration auch anderen Religionsgemeinschaften zu ermöglichen.

Im Vorwort des Jahresberichts 2017 danken Synodalrat und Generalvikar all jenen, die ob der vielen Herausforderungen und der Verantwortung der Kirchen mitdenken und mittragen helfen.

zuletzt verändert: 06.06.2018 16:52