Kirche aktuell

Wir fahren zum Papst nach Genf!

Wir fahren zum Papst nach Genf!
Eintrittskarte für den Gottesdienst mit Papst Franziskus.
An diesem Donnerstag, 21. Juni, ist es soweit: Der Papst kommt nach Genf und hält dort eine Messe mit 41 000 Gläubigen im Palexpo. Aus Zürich sind auch einige Menschen dabei.
19. Juni 2018 / Katholische Kirche im Kanton Zürich

Was sind Ihre Erwartungen an den Papstbesuch? 

Oliver Sittel, regionaler Jugendseelsorger, Katholische Kirche Winterthur.

Sittel
Sittel

„Viele Tropfen ölen das Zahnrad. So wird auch dieser Kurzbesuch des Papstes in Genf nur ein Tropfen im Gesamtwerk der Kirche sein. Es wäre schön, wenn sich daran anknüpfend neue Perspektiven ergeben würden, für die römisch-katholische Kirche und für alle anderen christlichen Kirchen. Wir müssen abwarten und dürfen als Teil dieser Kirche aber auch selbst daran weiterbauen. Im Kleinen und im Grossen. Und ich denke, dass uns dazu der Papst ermutigen möchte. Für mich persönlich wird es wahrscheinlich ein anstrengender und aufregender Tag werden. Als Teil des vatikanischen Pressekorps darf ich den Papst bereits ab Rom auf seinem Flug nach Genf und am Abend wieder zurück nach Rom begleiten. Dazwischen wird es hoffentlich einige Möglichkeiten geben, ihn bei seinen Begegnungen zu fotografieren, bevor ich dann am Abend im Gästehaus des Vatikans, Santa Martha, müde ins Bett falle.“ 

 

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Sabine Zgraggen, Spitalseelsorgerin

Vom Papst persönlich erwarte ich mir nichts – ausser, dass er auch wirklich kommt. Hingegen hoffe ich auf eine gute Gemeinschaftserfahrung beim Zusammenkommen so vieler Christen! Die geistige Dimension des Lebens geht mir im gesellschaftlichen Leben sonst zu oft unter. Hier möchte ich durch meine Präsenz ein Zeichen setzen.

 

Generalsekretär Markus Hodel
Generalsekretär Markus Hodel

Markus Hodel, Generalsekretär Synodalrat 

Der Papstbesuch in Genf ist für die Kirche positive Publizität, für mich zählt das persönliche Erlebnis einer Messe von Papst Franziskus beigewohnt zu haben. Wann hat man schon die Möglichkeit dazu in der Schweiz?

 

Franziska Driessen-Reding. Foto: P. Knup
Franziska Driessen-Reding. Foto: P. Knup

Franziska Driessen-Reding, designierte Synodalratspräsidentin

„Der Papst beeindruckt mich – seine Art, die Ruhe, die er ausstrahlt. Sein Blick zieht mich in  den Bann. Er ist eine faszinierende Persönlichkeit.  

Klare Worte von ihm zur Ökumene in der Schweiz würden mich natürlich sehr freuen, Worte, mit denen beide Kirchen etwas anfangen können  – dank der Reformation ist es ja eine sehr spezielle Situation hier. Und natürlich wäre es super, wenn ich ganz dicht an ihm dran wäre und ich noch viel von ihm vernehmen könnte.“

 

Kathleen Roggen, Pfarrei Wädenswil

Es ist für mich eine lehrreiche und interessante Erfahrung, dass ich den Papst live erleben kann. Ich hoffe, dass vielleicht durch ihn die katholische Kirche ein paar neue Ideen bekommen kann.

 

Diakon Felix Zgraggen, Wädenswil   

Ich erwarte mir neue Begegnungen auch über Sprach-, und Konfessionsgrenzen hinaus. Und ich freue mich auf den Gottesdienst! Für die katholische Kirche erhoffe ich mir einen neuen Impuls auf das Evangelium zu hören und von Christus zu lernen.

 

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Artur Czastkiewicz, Bischöflicher Beauftragter für Migrantenpastoral

Ich bin gespannt, was Papst Franziskus zum Thema Frieden unter den Religionen sagen wird. Das Thema ist für mich von grosser Bedeutung und hoch aktuell.