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Erster Blick ins Innere der neuen Paulus-Akademie

Erster Blick ins Innere der neuen Paulus-Akademie
Redaktionsteam
Katholische Kirche im Kanton Zürich
Die Beiträge im Blog geben die Haltung der Autoren wider und müssen nicht in jedem Fall mit der offiziellen Haltung der kirchlichen Körperschaft übereinstimmen.
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30. Mai 2014

Die Bauarbeiten an der Pfingstweidstrasse schreiten voran. Hier soll bis Winter 2015 die neuen Paulus-Akademie entstehen. Zum ersten Mal hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Paulus-Akademie die Gelegenheit, einen Blick ins Innere zu werfen. Catherine Hauser war dabei – hier ihr Augenschein :

Der Boden wackelt unter unseren Füssen. «Es hält, keine Angst. Das ist konstruktiv bedingt», beruhigt uns der Baumanager, Yves Andres von der Firma Caretta und Gitz. Wir befinden uns rund 20 Meter über der Baustelle an der Pfingstweidstrasse. Auf der Terrasse einer der zwei provisorischen «Bürotürme», die aus Containern und Treppen konstruiert sind. Zwei filigrane Kräne ragen in den Himmel, darunter baumeln Bretter. Die Farbe gelb ist vorherrschend: gelbe Bretter, gelbe Kabel, die sich kringeln. Es riecht nach Sägemehl – und es ist erstaunlich ruhig. Rund 35 Personen arbeiten auf der Baustelle.

«Mehr Leute würden einander nur auf den Füssen rumstehen», erklärt uns Yves Andres.

Unter uns werden die drei Gebäude, die Paulus-Akademie, das Forum Z sowie ein Wohnhaus hochgezogen. Alle drei zusammen bilden den künftigen Kulturpark, ein neues «Mini-Quartier» in Zürich-West. Der grosse Saal der Paulus-Akademie steht bereits, die beiden Geschäftshäuser des Forum Z gewinnen rasch an Höhe.

Das Etappieren und aufeinander Abstimmen der Arbeiten ist, nebst der Kontrolle der Baukosten, die Hauptaufgabe des Baumanagements. Das muss durchdacht und gut organisiert sein. Denn der Platz rund um die Baustelle ist knapp. Am Schluss muss das Material, das zum Abtransport bereit steht, in der «richtigen Ecke» stehen: Nämlich dort, wo es auch aufgeladen und abtransportiert werden kann.

Um halb fünf ist Feierabend, jetzt können wir hinunter in die Eingeweide des Gebäudes. Über Stege gelangen wir in den Rohbau der Paulus-Akademie. Wir stehen im grossen Saal, wo künftig unsere Veranstaltungen stattfinden werden. Der Saal ist noch voller «Spriessen». So heissen die Stützen, die dem Saal Stabilität verleihen, bis der Beton richtig trocken ist. Nach ca. zwei bis drei Wochen wird es soweit sein. Dann kann die nächste Etage in Angriff genommen werden.

Auch das Foyer im Eingang ist bereits fertig. Wir stellen uns vor, wo unsere Gäste zur Tür hereinströmen, wo der Empfang steht, wie der Eingangsbereich und der grosse Saal wirken werden. Langsam aber sicher wird die Akademie Realität.

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Thomas Huwiler, Leiter Technik der Paulus-Akademie

Der Bau ist auf gutem Weg. Wenn alles so zügig weiter geht wie bisher, steht einer Eröffnung im Herbst 2015 nichts mehr im Weg.

Mehr zum Neubauprojekt erfahren Sie auf der neuen Projektwebseite unter www.paulus-akademie.ch/neubau