Bahnhofkirche mit neuer Seelsorgerin (21.6.2011)

Am 1. Juli 2011 tritt Rita Inderbitzin als Nachfolgerin von Toni Zimmermann ihre Stelle als katholische Seelsorgerin bei der Bahnhofkirche an.

Medienmitteilung vom 21. Juni 2011

Zusammen mit dem reformierten Pfarrer Roman Angst wird sie ein Team von gut 20 Freiwilligen leiten. Die ökumenisch getragene Bahnhofkirche bietet seit zehn Jahren einen Ort der Ruhe, der Besinnung und des Gesprächs.

Rita Inderbitzin (50) tritt die Nachfolge von Toni Zimmermann an, der an Pfingsten 2001 als Pionier-Seelsorger der Bahnhofkirche startete und nun in den verdienten Ruhestand geht. Die katholische Theologin arbeitete zuletzt als Pastoralassistentin in Laufen/BL mit Schwerpunkt in Seelsorge und Diakonie. Rita Inderbitzin wird zusammen mit ihrem reformierten Kollegen Roman Angst die Bahnhofkirche im Hauptamt leiten sowie zwei weitere Seelsorgende zu je 40% und über 20 Freiwillige betreuen.

Die ökumenische Bahnhofkirche ist in erster Linie eine kleine Kapelle im Dienstleistungsgeschoss nahe der Schliessfächer, die täglich von 300 bis 500 Menschen aufgesucht wird. Während der Öffnungszeiten bieten die Seelsorgenden Gesprächsmöglichkeiten an – anonym, ohne Anmeldung, kostenlos. Die Bahnhofkirche ist offizielles Mitglied der ShopVille/Rail-City-Vereinigung, und die Seelsorgenden stehen den SBB in Notfällen zur Verfügung.

Die Bahnhofkirche konnte Ende Mai ihr 10-Jahr-Jubiläum feiern. Der Betrieb der Bahnhofkirche kostet pro Jahr etwas mehr als eine halbe Million Franken. Diesen Betrag finanzieren die Evangelisch-reformierte Landeskirche, die Römisch-katholische Körperschaft  sowie die beiden Stadtverbände, in denen die reformierten respektive katholischen Kirchgemeinden der Stadt Zürich zusammengeschlossen sind.

www.bahnhofkirche.ch

zuletzt verändert: 17.10.2011 14:24
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