Ökumenisches NEIN zu Hass und Hetze

In einer ökumenischen Stellungnahme verurteilen Generalvikar Josef Annen und Kirchenratspräsident Michel Müller die menschenverachtenden Naziplakate, die entlang der Autobahn A3 angebracht wurden.
Ökumenisches NEIN zu Hass und Hetze

Mordaufruf gegen Juden schreckt auf. Screenshot 20 Minuten

Am vergangenen Freitag, 7. Juli, wurden an Brücken der Autobahn A 3 verschiedene Naziplakate angebracht, 20 Minuten berichtete darüber. Auf einem der Plakate wird zum Töten von Juden aufgerufen. In einer ökumenischen Stellungnahme geben Generalvikar Josef Annen und Kirchenratspräsident Michel Müller ihrer Betroffenheit Ausdruck und sprechen den jüdischen Gläubigen ihre Solidarität aus.

Hier das Communiqué im Wortlaut:

NEIN zu Hass und Hetze

Mit grosser Betroffenheit nehmen wir zur Kenntnis, dass am vergangenen Freitag, 7. Juli an Brücken der Autobahn A3 Plakate mit Hakenkreuz und Mordaufruf gegen Juden öffentlich angebracht wurden. In aller Deutlichkeit verurteilen wir derartige menschenverachtende Aktionen sowie jeglichen Hass gegen Menschen anderer Religionen, Rassen oder Nationalitäten.

Den konkret bedrohten jüdischen Gläubigen sprechen wir unsere Solidarität aus.

Zürich, 10.07.2017

Josef Annen, Generalvikar für Zürich und Glarus
Michel Müller, Kirchenratspräsident ref. Kirche Kanton Zürich

zuletzt verändert: 11.07.2017 09:18