Für Lehre und Forschung

Die Theologische Hochschule Chur erhält finanzielle Beiträge für die nächsten vier Jahre
Für Lehre und Forschung

Synodenpräsident André Füglister (r.) mit seinem St. Galler Amtskollegen Beda Haessig. Foto: K. Lenz

Die Katholische Kirche im Kanton Zürich unterstützt die Theologische Hochschule Chur auch in Zukunft mit einem Franken pro Katholik jährlich. Der Betrag (2013: 389 200 Franken) wird bis 2017 gewährleistet. Dies entschied die Synode an ihrer Sitzung von heute. Als Gäste nahmen Vertreter des katholischen Kollegiums St. Gallen an der Sitzung teil.

Grundsätzlich lobten Parlament und Synodalrat die Leistungen der Theologischen Hochschule Chur (THC). „Die THC ist eine Perle in unserem Bistum. Diese müssen wir am Leuchten behalten“, sagte Synodalratspräsident Benno Schnüriger. Generalvikar Annen betonte, wie wichtig eine gute Ausbildung künftiger Theologen und Theologinnen sei: „Auch vom Lehrkörper bekommen wir jetzt schon viel zurück: theologische Gutachten und Fachartikel zum Beispiel, die in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden.“

Zur Diskussion Anlass gaben weitere Gelder, die zur Einrichtung eines Mittelbaus an der Theologischen Hochschule Churs gedacht waren, konkret um die Finanzierung von zwei 50%-Assistenzstellen für Forschung und Lehre. Auch diesem Antrag des Synodalrates – es handelt sich um zusätzliche 30 Rappen pro Katholik im Kanton Zürich (laut Voranschlag 2013 wären dies 116 760 Franken) - stimmte die Synode schlussendlich zu.

Ein weiteres Geschäft entschied über die Zukunft der Paulus-Akademie-Gebäudes in Zürich Witikon. Dieses soll per Ende 2015 zurück an die Pfarrkirchenstiftung der Kirchgemeinde Maria Krönung gehen. Die Körperschaft erhält dafür 550 000 Franken von der Stiftung. Durch den bereits entstehenden Neubau der Akademie an der Pfingstweidstrasse hat die Katholische Kirche im Kanton Zürich keine Verwendung mehr für das Gebäude in Zürich Witikon.

Die Synode debattierte zudem eine Sonderaufwendung für die Seelsorge im Pflegezentrum Embrach. Die Kirchgemeinde Embrach hatte ein Gesuch für die Finanzierung einer 40% Seelsorge-Stelle für das Pflegezentrum gestellt. Dieser Sonderaufwendung stimmte die Synode heute zu, forderte auf Dauer aber eine kantonale Lösung für die Seelsorge in überregionalen Pflegezentren. Mögliche Lösungen sollen im Herbst 2014 vom Parlament diskutiert werden.

zuletzt verändert: 08.11.2013 13:17