Investition in die Zukunft

Medienmitteilung zur Synode vom 19. April
Investition in die Zukunft

Das katholische Parlament investiert in Jugendkirche, Kloster Fahr und Bildung

Mitteilung zur Synodensitzung der Römisch-katholischen Körperschaft vom 19. April 2012

Synode investiert in die Zukunft

Die Jugendkirche jenseits im Viaduktbogen im Kreis 5 in Zürich wird zu einem ständigen Angebot der Katholischen Kirche im Kanton Zürich. Weiter beschloss die Synode, an die Erweiterung eines Schulhauses der Freien Katholischen Schulen 2 Mio. Franken und an die Renovierung des Klosters Fahr 500‘000 Franken auszurichten. Zustimmung fand bei den Synodalen auch die Änderung beim Bauprojekt Paulus-Akademie und der damit verbundene Zusatzkredit in der Höhe von 2.2 Mio. Franken.

Die Synodalen stimmten allen traktandierten Geschäften grossmehrheitlich zu und bewilligten für die Bereiche Jugend, Bildung und Kultur Beiträge aus der Zentralkasse der Körperschaft in der Gesamthöhe von gut 5 Mio. Franken.

Das Pilotprojekt jenseits wird zwei Jahre nach seinem Start in den Viaduktbögen zu einer ständigen Einrichtung und mit einem jährlichen Betriebsbeitrag von 650‘000 Franken ausgestattet. Die Synodalen sagen damit ja zu einer Kirche für junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 30 Jahren, die einen Freiraum zum Experimentieren und eine grosse Vielfalt an Angeboten ermöglicht. Neben den zahlreichen kulturellen und sozialen Anlässen und Projekten steht der weit verbreitete Wunsch im Raum, Angebote im Bereich Seelsorge und Spiritualität und die Zusammenarbeit mit der pfarreilichen Jugendarbeit zu verstärken sowie mit grosszügigeren Öffnungszeiten auf die Bedürfnisse der Zielgruppe einzugehen.

Die Katholischen Schulen Zürich gelten als wichtiges Bildungswerk der Zürcher Katholiken. Für die Erweiterung Schulhauses Kreuzbühl in Zürich-Stadelhofen mit dem Angebot einer Primarschule als Tagesschule wurde ein Betrag von 2 Mio. Franken bewilligt. Die Körperschaft trägt mit jährlich 2.75 Mio. Franken rund 20% des Gesamtbudgets  der Schulen bei. Diese Mittel ermöglichen Eltern mit bescheidenen finanziellen Möglichkeiten, ihre Kinder an die Schulen zu schicken.

Eine Änderung beim Neubauprojekt der Paulus-Akademie – Grundstückskauf statt Stockwerkeigentum – brachte mit sich, dass das Geschäft der Synode nochmals vorgelegt werden musste. Das Parlament hatte im Juni 2010 grundsätzlich ja gesagt zu einer Stadtakademie an der Pfingstweidstrasse, Zürich, und dafür einen Objektkredit von 14.8 Mio. Franken gesprochen. Der Kauf des Grundstücks im Mai letzten Jahres und die damit verbundene Projekterweiterung verteuerten das Bauvorhaben um 2.2 Mio. Franken. Nach einer intensiven Diskussion fand auch diese Erhöhung des Kredits mit 61 Ja zu 10 Nein bei 15 Enthaltungen Zustimmung bei den Synodalen.

Im Weiteren beschloss die Synode im Beisein von Priorin Irène Gassmann, dem Benediktinerinnenkloster Fahr an die Renovierungskosten der barocken Klosteranlage und der Nebengebäude einen Beitrag von 500‘000 Franken auszurichten. Mit der Option, das bis 2050 etappierte Renovierungsprojekt im Auge zu behalten.

Schliesslich segnete die Synode die Kosten für die Rathausmiete ab, nachdem die Baudirektion für die bisher kostenlose Nutzung des Rathauses durch die katholische Synode im Nachgang zum neuen Kirchengesetz einen kostenpflichtigen Vertrag vorlegte. Der Vertrag mit Gültigkeit ab 2012 (bis längstens 2031) geht von jährlichen Mietkosten von 44‘080 Franken aus.

 

Zürich, 19. April 2012

 

 

 

Die Traktanden in der Übersicht:


Alle Geschäfte im Detail

zuletzt verändert: 20.04.2012 09:34
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